zur Navigation springen
Landeszeitung

23. Oktober 2017 | 05:29 Uhr

Abtanzen bis tief in die Nacht

vom

Vom Elektrofunk bis zum fetzigen Rock reichte diesmal das Repertoire beim Festival Rock an der Eider

shz.de von
erstellt am 12.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Süderstapel | Die Mischung machts - das weiß jeder, der schon mal in eine Tüte Bonbons gegriffen hat. Das wissen auch alle, die beim 7. "Rock-an-der-Eider"-Festival in Süderstapel dabei waren. Essen, Getränke, ein Bad im Fluss, Kinderprogramm, zwei Bühnen und Darbietungen mitten im Publikum - all das war so ganz nach dem Geschmack der Besucher, die aus dem ganzen Bundesgebiet kamen. Und zur Freude aller musste kein Eintritt bezahlt werden, denn die Einnahmen kamen aus dem Verkauf der Speisen und Getränke sowie den finanziellen Zuwendungen von Firmen aus der Region.

Das Wetter zeigte sich kooperativ und kompromissbereit: "Beim letzten Aufbau am Vormittag kam immer wieder mal Regen", berichtet Sprecherin Birthe Dierks vom veranstaltenden Verein Kunst & Kultur für Stapel, "aber pünktlich zum Start um 14 Uhr waren die Regenwolken über uns hinweggezogen. Um 23.30 Uhr schickte der Himmel dann allerdings noch mal eine kräftige Dusche." Das machte nichts, denn auf dem Festival, das am Eiderstrand wie ein Marktplatz aufgebaut war, heizten die Bands ordentlich ein. Immer wieder gab es Zugaben. "Wir mussten sehr flexibel sein", so die Vereinssprecherin mitten im Trubel, "denn auf Grund des enormen Autoverkehrs rundherum steckten einige Bands auf den Autobahnen fest. Als special Guests hatten wir Charly und Herr Künstler aus Lübeck dabei, die außerhalb der beiden Bühnen auftraten."

Die 14 Bands boten einen Querschnitt durch alle Musikrichtungen - vom Deutschrock über Elekrofunk bis zum fetzigen Rock. Einer der Höhepunkte war der Auftritt der Band Langtunes" aus Teheran im Iran. Dieses absolut perfekt rockende Quartett tourt derzeit durch ganz Europa. Gänsehaut bescherten dabei jene wahrhaft sphärischen Klänge, die die drei Gitarristen unter Einsatz ganzer Körperkraft und mittels zahlreicher technischer Finessen über das Festivalgelände jagten. Trotz Regens war das Publikum begeistert bei der Sache.

Auch Schlagzeuglehrer Claas Sandbothe aus Hildesheim erfreute in den Umbauphasen auf der zweiten Bühne - unter anderem mit den Spoonies, seiner zum Festival gegründeten Band Twikkles und mit dem Beatboxer Shinigami. Das Publikum staunte darüber, welch klangvolle Musik einem Löffelspiel zu entlocken ist. Im Programm war der MGV Wohlde ebenso vertreten wie Bands aus der Region oder der Londoner Songwriter Rob Lynch. Die Musikfans waren begeistert, die Veranstalter versprachen auch nächstes Jahr wieder das Festival an der Eider zu veranstalten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen