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Handball-Landesliga : Abstiegskampf pur in Fockbek

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Für die Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel und des TSV Owschlag II geht es im direkten Duell um Punkte für den Klassenerhalt.

shz.de von
erstellt am 24.Jan.2014 | 10:25 Uhr

Zwei Kreisderbys stehen im Mittelpunkt des Geschehens am 14. Spieltag der Handball-Landesliga der Frauen. Der Spitzenreiter TSV Alt Duvenstedt will mit einem Sieg über die HSG Hamdorf/Breiholz (Sonnabend, 17 Uhr) seine führende Position weiter ausbauen. Um Punkte gegen den Abstieg geht es hingegen im zweiten Derby zwischen der HSG Fockbek/Nübbel und dem TSV Owschlag II (Sonnabend, 17 Uhr). Punkte für den Klassenerhalt braucht auch noch die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg, die beim Tabellendritten SG Lütjenburg/Dannau (Sonntag, 15 Uhr) antritt.

HSG Fockbek/Nübbel – TSV Owschlag II (Sbd., 17 Uhr)

„Es ist Abstiegskampf pur. Für beide Teams ist es ein Schlüsselspiel. Beide wollen und müssen gewinnen, um nicht noch tiefer in den Abstiegssog gezogen zu werden“, formulieren die Trainer unisono die Voraussetzungen für das Derby. Im Hinspiel trennte man sich mit 26:26. „Wir dürfen nicht wieder so einen Einbruch erlauben, wie in der zweiten Halbzeit in Münsterdorf “, hadert Fockbek/Nübbels Trainer Pierre Joppien immer noch mit der nicht eingeplanten 24:30-Schlappe vom letzten Sonntag. In eigener Halle, so hofft der HSG-Coach, wird sich sein Team zerreißen, um das Derby für sich zu entscheiden.

Owschlags Trainer Sönke Marxen verlangt dasselbe von seiner Mannschaft: „Wir haben durch den Erfolg bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen Selbstvertrauen getankt. Können wir diese Leistung wiederholen, ist in Fockbek alles möglich.“ Bei den Owschlagerinnen ist die personelle Situation weiterhin angespannt. Marxen hofft, dass sich zum Spiel die eine oder andere jetzt noch verletzte Spielerin zurückmeldet. „Aber auch die Truppe, die in Mönkeberg gewonnen hat, hat gezeigt, wozu sie in der Lage ist“, hofft der Owschlager Coach auf einen Sieg.

TSV Alt Duvenstedt – HSG Hamdorf/Breiholz (Sbd., 17.15 Uhr)

Deutlich setzte sich der TSV Alt Duvenstedt im Hinspiel durch (32:16). „So leicht wird es uns Hamdorf/Breiholz wohl nicht noch einmal machen“, erwartet Duvenstedts Finja Rathmann wesentlich mehr Gegenwehr als damals. Die knappe und unglückliche Niederlage der HSG gegen den Preetzer TSV hat Alt Duvenstedt gewarnt. „Wenn wir so wie in der ersten Halbzeit gegen Dänischenhagen spielen, kann es böse für uns enden“, fordert Rathmann mehr Bewegung in Angriff und Abwehr, wie es die Mannschaft dann im zweiten Spielabschnitt zeigte.

Auf der Seite des Gegners scheint irgendwie der „Wurm“ drin, wenn es gegen Alt Duvenstedt geht. Im Hinspiel war die HSG Hamdorf/Breiholz personell stark ausgedünnt. „Diesmal fehlt auf jeden Fall Nicole Gerdt“, weiß Trainer Robert Wichmann noch nicht, ob der Ersatz Line Hansen zum Einsatz kommen kann, denn auch sie fehlte in dieser Woche krankheitsbedingt. „Wir müssen in Alt Duvenstedt nicht gewinnen“, nimmt Wichmann den Druck von seinem Team. Aber er und seine Mannschaft haben sich vorgenommen, den Favoriten zumindest so lange es geht zu ärgern.

SG Lütjenburg/Dannau – HSG Schülp/W’feld/Rendsburg (So., 15 Uhr)

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg ist im Kampf gegen den Abstieg auch noch nicht aus allem heraus. Die Mannschaft von Trainer Dany Jüschke braucht noch Punkte. Ob es aber gelingt, diese bei der SG Lütjenburg/Dannau einzufahren, ist fraglich. „Noch einmal wird sich der Tabellendritte nicht überrumpeln lassen“, glaubt Jüschke. Das Hinspiel hatte seine Team mit 27:26 gewonnen, aber der HSG-Coach ist davon überzeugt, dass der Tabellendritte seine Mannschaft diesmal nicht unterschätzt und von Beginn an Druck macht. Noch hat die SG Lütjenburg/Dannau die Chance, im Kampf um die Meisterschaft ein Wörtchen mitzureden. Diese Position wird sich der Gastgeber bestimmt nicht nehmen lassen wollen. Für Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg wird es daher alles andere als eine leichte Auswärtsaufgabe.
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