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Fussball-Kreisliga : Abstiegsfrage ist geklärt, die Meisterschaft fast

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Borgstedt, der OTSV II und Lütjenwestedt müssen in die Kreisklasse. Der TuS Rotenhof nutzt Schinkels Ausrutscher und hat den Titel dicht vor Augen.

Vorteil TuS Rotenhof! Mit einem 2:0-Auswärtssieg bei der SG Felde/Stampe verteidigte die Mannschaft von Trainer Thomas Gosch nicht nur die Tabellenführung in der Fußball-Kreisliga, sondern brachte sich vor dem letzten Spieltag in eine sehr gute Ausgangsposition. Weil der Kontrahent um die Meisterschaft aus Schinkel beim TSV Karby stolperte und über ein 2:2 nicht hinauskam, liegt der TuS nun mit zwei Punkten und der um fünf Treffer besseren Tordifferenz vorne. Im Abstiegskampf ist derweil die Entscheidung gefallen. Aufgrund der Siege des Gettorfer SC und des MTV Dänischenhagen in der Verbandsliga, gibt es dieses Jahr drei Absteiger aus der Kreisliga – TSV Borgstedt, TSV Lütjenwestedt und Osterrönfelder TSV II.

TSV Waabs – Osterbyer SV 2:5 (2:3)

Trotz der siebten Niederlage in Folge hatten die Waabsern nach langer Zeit mal wieder Grund zur Freude. Durch die Ergebnisse in der Verbandsliga hielt die Mannschaft von Trainer Matthias Daniel die Klasse. „Wir freuen uns sehr darüber“, sagte Daniel nach der verdienten Schlappe. „Wir sind nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Nun müssen wir diese Saison schnell aus unseren Köpfen bekommen und in der nächsten wieder angreifen.“

Tore: 1:0 Dennis Gloyer (6.), 1:1 Henrik Petersen (14.), 2:1 Gloyer (19.), 2:2 Lennart Hamann (28.), 2:3 Lennard Plaga (34.), 2:4, 2:5 Yassin Chandi (59., 64.).

SG Felde/Stampe – TuS Rotenhof 0:2 (0:1)

Bereits in der Vorwoche sah TuS-Trainer Thomas Gosch einen wie ausgewechselten Robin Grell. „Er ist langsam bei uns angekommen“, meinte er. Und auch an diesem Wochenende stellte Grell dieses wieder unter Beweis und schoss den Tabellenführer mit einem Doppelpack zum Sieg. „Er hätte auch noch das eine oder andere Ding mehr machen können. Aber gerade jetzt im Saisonendspurt sind wir froh ihn zu haben.“ Von Anfang an dominierten die Rotenhöfer die Partie und kamen nur zwischenzeitlich in Bedrängnis. „Als wir von der Führung der Karbyer gegen Schinkel gehört haben, haben wir so ein bisschen Dampf rausgenommen“, so Gosch. „Zum Glück hat sich das nicht gerächt.“

Tore: 0:1, 0:2 Robin Grell (31., 82.).

TSV Karby – 1. FC Schinkel 2:2 (0:1)

Bereits nach vier Minuten und der Führung durch Michael Kaiser sah alles danach aus, als würde die Erfolgswelle der Schinkler weiter gehen. Doch gerade Tim Pommerening hatte einiges dagegen und drehte die Partie fast im Alleingang (56., 63.). Erst in der Nachspielzeit kamen die Schinkler doch noch zum schmeichelhaften Ausgleich. Auch der TSV Karby kann mit Freunde auf die Ergebnisse der Verbandsliga schauen und nach dem Achtungserfolg den Klassenerhalt feiern. „Das war eine der besten Saisonleistungen. Gerade am Ende hat Schinkel das Spielen komplett eingestellt und wir haben ihnen ein Musterbeispiel im Verteidigen gegeben“, sagte TSV-Obmann Roger Behrens.

Tore: 0:1 Michael Kaiser (4.), 1:1, 2:1 Tim Pommerening (56., 63.), 2:2 Umut Akcan (90.+4).

TSV Borgstedt – TSV Vineta Audorf 2:3 (1:0)

Bereits im Vorfeld war klar, dass es in diesem Spiel um nicht mehr all zu viel geht. Während die Borgstedter endgültig den Gang in die Kreisklasse antreten müssen, galt es für die Audorfer die gute Rückrunde zu vergolden. Gerade in der ersten Halbzeit deutete aber wenig auf einen Sieg der Gäste hin. Torsten Geinitz brachte dem Gastgeber sogar die 1:0-Pausenführung. Nachdem Perez Ayendi kurzzeitig ausglich (47.), brachte Torjäger Michael Schmidt die Borgstedter wieder in Front. Erst in Unterzahl drehten die Vineten die Partie. „Wir haben eigentlich gut gespielt. Am Ende fehlten uns einfach die deutschen Tugenden“, so Heim-Coach Torben Bahr.

Tore: 1:0 Torsten Geinitz (42.), 1:1 Perez Ayendi (47.), 2:1 Michael Schmidt (53.), 2:2 Ayendi (87.), 2:3 Erik Matjanow (90.).
Rote Karte: Jens Hein (83., Vineta, Notbremse).

TSV GH Lütjenwestedt – O’felder TSV II 3:2 (0:1)

In einem zerfahrenen Spiel auf überschaubarem Niveau sorgte Lütjenwestedts Routinier Arne Rühmann mit seinem Treffer in der Schlussminute für einen versöhnlichen Abschluss im letzten Heimspiel. „Das war kämpferisch in Ordnung von uns“, sagte Trainer Horst-Dieter Zetl, der Gut-Heil auch in der Kreisklasse betreuen wird. Dann werden sich beide Mannschaften wiedersehen.

Tore: 0:1 Jonas Hanning (45.), 1:1 Benjamin Wildberger (55.), 1:2 Kevin Czaja (64.), 2:2 Nils Hansen (75.), 3:2 Rühmann (90.).

TuS Jevenstedt – Osdorfer SV 2:1 (1:1)

Mehr als einen „Arbeitssieg“ wollte Jevenstedts Trainer Michael Rohwedder seiner Elf nicht attestieren. „Das war sicherlich eine der schwächsten Leistungen, seitdem ich hier bin. Auf der anderen Seite muss ich den Jungs auch mal einen nicht so guten Tag zugestehen“, war Rohwedder dennoch milde gestimmt. Konnte er auch, denn trotz des frühen Rückstands fuhr sein Team die drei Punkte ein. Damit steht der TuS auf dem Platz, der es am Ende mindestens sein sollte. Rohwedder: „Wir wollen mindestens Fünfter werden.“ Darüber hinaus ist der 1. Juni rot im Jevenstedter Kalender angestrichen. Dann kommt der Verbandsligist Eckernförder SV zum Kreispokalfinale an die Jevenau.

Tore: 0:1 Tobias Vossgerau (11.), 1:1 Tom Wicker (15.), 2:1 Mirko Mrosek (78.).

Borussia 93 Rendsburg – VfR Eckernförde 0:5 (0:1)

„Eckernförde war gnadenlos effektiv. Das hat den Unterschied ausgemacht“, sagte Rendsburgs 2. Vorsitzender Daniel Rösler, der „keinen großen Unterschied zwischen beiden Teams“ gesehen hatte. Doch während die Hausherren trotz einiger guter Chancen ohne Erfolgserlebnis vom Platz gingen, schlugen die Eckernförder gleich fünf Mal zu. Rösler: „Schade, dass unser letztes Heimspiel so endet. Aber zum Glück bleibt die Niederlage ohne Folgen.“

Tore: 0:1 Jannik Kommorovski (38.), 0:2 Timon Bühler (48.), 0:3 Tobias Schröder (58.), 0:4 Mirko Pergul (80.), 0:5 Benjamin Schmidtke (88.).

Gelb-Rote Karte: Eric Schadewaldt (65., Rendsburg, wdh. Foulspiel).

Eckernförder SV II – TuS Bargstedt 4:2 (3:0)

Die Eckernförder feierten einen gelungenen Heimspielabschluss in dieser Saison. Für einen Tabellendritten agierten die Bargstedter allerdings auch viel zu harmlos. Die Eckernförder erwischten einen Start nach Maß, doch trotz des Rückstands beschränkten sich die Gäste in erster Linie auf die Torsicherung, statt sich selbst Chancen zu erspielen. Nach dem Doppelschlag „wie aus heiterem Himmel“, wie ESV-Coach Töns Dohrn sagte, wurde es gegen Ende noch einmal spannend. Mit dem 4:2 machte der ESV II aber alles klar. „Jetzt gibt es für uns noch das Bonbon am nächsten Wochenende in Rotenhof, wo wir die Meisterschaft mit entscheiden können.“

Tore: 1:0 Jannick Lotze (4.), 2:0 Dimitri Milov (5.), 3:0 Jenrik Christensen (12.), 3:1 Florian Engbrecht (69.), 3:2 Markus Wieben (72.), 4:2 Yusuf Yesil (81.).

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