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Landeszeitung

18. Dezember 2017 | 14:10 Uhr

1. Basketball-Regionalliga : Abstiegs-Tanz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der BBC Rendsburg steht in der 1. Basketball-Regionalliga vor wichtigem Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten BSG Bremerhaven. Das Hinspiel hatten die Twisters deutlich mit 91:50 gewonnen.

Der BBC Rendsburg bittet nach dreiwöchiger Punktspielpause in der 1. Basketball-Regionalliga Nord zum Abstiegstanz. Die Twisters empfangen am Sonnabend (19.15 Uhr, Herderschule) als Tabellenzwölfter den Vorletzten BSG Bremerhaven, der in zwölf Anläufen bislang nur einen Sieg feiern konnte. Gegen das Schlusslicht BBC Magdeburg gelang am 24. Oktober ein 70:60-Auswärtssieg.

Rendsburgs Coach Bjarne Homfeldt will das Heimduell nicht in die Rubrik Pflichtsieg einordnen, weiß aber nach zuletzt drei Niederlagen am Stück um die Bedeutung des Klassenkampfs. Diese Partie sei extrem wichtig, aber kein Selbstgänger, sagt der 33-Jährige. Im Vergleich zum erfolgreichen Saisonstart (91:50) treffen die Rendsburger Korbjäger auf eine personell stärker besetzte Equipe aus Bremerhaven. Neben dem Zweitliga-erfahrenen Andreas Hasenkamm werden sich die Twisters auf US-Power von Tony Lenardo Watson oder Devon Scott einstellen müssen. Nur ein Amerikaner pro Spiel darf eingesetzt werden. Zudem gilt es, die Kreise der Jugend-Nationalspieler Moritz Hübner und Noah Westerhaus einzudämmen. Homfeldt hat klare Vorstellungen, wie in der Verteidigung zu Werke gegangen werden soll: „Den Amerikaner ausschalten, Hasenkamm von Dreiern ab- und Hübner vor uns halten.“

In der Offensive muss Homfeldt wegen personeller Probleme auf Altbewährtes zurückgreifen: „Wir hatten zuletzt keine zehn Leute beim Training, sodass neue Spielzüge nicht einstudiert werden konnten.“ Schnell in den Rhythmus kommen, heißt seine Devise. Dem Rendsburger Trainer, der sich die Punktspielpause als Assistenztrainer der U15-Nationalmannschaft versüßt hatte, drückt der Personalschuh. Neben dem urlaubenden Kapitän Morris Brodersen fallen Robert Daugs, Arbnor Igrishta und Max Hillner aus. Fraglich ist der Einsatz des zuletzt erkrankten Centers Fabian Kleveman.

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