zur Navigation springen

Handball-Kreisoberliga der Männer : Abstiegs-Endspiel in Owschlag

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Verlieren verboten heißt es im Derby der Handball-Kreisoberliga der Männer, wenn der Tabellenvorletzte TSV Owschlag das Schlusslicht HSG Schülp/Westerrönfeld/RD III empfängt. Nur der Sieger darf auf den Klassenerhalt hoffen.

Wenn heute Abend (20.30 Uhr) der TSV Owschlag und die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg III im Derby der Handball-Kreisoberliga der Männer aufeinandertreffen, geht es um mehr als nur ums Prestige. Beide Teams benötigen die Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Sollten die Gäste verlieren, dürfte der Klassenerhalt nur noch theoretischer Natur sein, doch auch die Gastgeber müssten im Falle einer Pleite für die Kreisliga planen. Weniger brisant sind die Partien MTV Herzhorn II gegen HSG 91 Nortorf (Sonntag, 17 Uhr) und HSG Hohn/Elsdorf III gegen Münsterdorfer SV (Sonntag, 18.30 Uhr).

TSV Owschlag – HSG Schülp/W’feld/RD III (Heute, 20.30 Uhr)

„Meinen Spielern ist klar, dass das Spiel gewonnen werden muss“, sagt Owschlags Trainer Andreas Eckner, für den die Partie vorentscheidenden Charakter hat. „Gewinnen wir, sind wir am Mittelfeld dran. Bei einer Niederlage wird es ganz schwer.“ Er befürchtet den Einsatz fast der kompletten A-Jugend-Oberligamannschaft der HSG Schülp/Westerrönfeld/RD. „Aber auch in diesem Fall muss das Spiel erst gespielt werden“, so Eckner kämpferisch, der sich eine Portion Extramotivation bei seinen Spielern von der 22:23-Hinspielniederlage erhofft.

Auch im Lager der HSG Schülp/Westerrönfeld/RD III ist man sich über die Bedeutung des Spiels im Klaren. „Wir werden die Mannschaft durch A-Jugendspieler verstärken. Es gilt, die letzte Chance wahrzunehmen“, sagt HSG-Spielertrainer Hendrik Leckzut mit dem Wissen, dass bei einer Niederlage die Klasse kaum noch zu halten ist.

MTV Herzhorn II – HSG 91 Nortorf (So., 17 Uhr)

Die Nortorfer wollen nicht so wie im Hinspiel (16:29) gegen den Spitzenreiter unter die Räder kommen. „Wir sind damals in der zweiten Halbzeit entscheidend eingebrochen. Das soll uns in Glücksstadt nicht wieder passieren“, hofft HSG-Trainer Roland Schulze auf eine ähnlich starke Leistung wie zuletzt gegen den Tabellenzweiten SG Bordesholm/Brügge II (27:28). Personell sieht es gut aus. Größere Ausfälle hat Schulze nicht zu beklagen.

HSG Hohn/Elsdorf III – Münsterdorfer SV (So., 18.30 Uhr)

Nach dem 25:25 im Hinspiel will die HSG Hohn/Elsdorf III nun das Rückspiel in eigener Halle gegen den Münsterdorfer SV für sich entscheiden. „Das Hinspiel hat gezeigt, dass Münsterdorf zu schlagen ist. Da haben wir einen Drei-Tore-Rückstand zur Pause wettgemacht“, erinnert sich HSG-Spieler Steffen Schütt und hofft, dass sein Team den Schwung aus den letzten beiden Spielen mit zwei Siegen mitnehmen kann. Bei den Gastgebern werden Daniel Baschkowski und Lennart Meyer fehlen. Hinter dem Einsatz von Jörn Kotowski steht noch ein Fragezeichen. „Ansonsten bauen wir auf die Leistung unseres Keepers Dirk Heinemann“, ist Schütt zuversichtlich.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen