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Abschiedsfest : Abschied nach 19 Jahren im Bürgermeisteramt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach 27 Jahren in der Gemeindevertretung und 19 Jahren als Bürgermeister der Gemeinde Seefeld hat Markus Kröger sein Amt mit der Kommunalwahl in diesem Jahr abgegeben.

Nach 27 Jahren in der Gemeindevertretung und 19 Jahren als Bürgermeister der Gemeinde Seefeld hat Markus Kröger sein Amt mit der Kommunalwahl in diesem Jahr abgegeben. „Man wird schließlich nicht jünger. Noch eine Amtsperiode, das wäre mir zu spät geworden“, sagt er und freut sich über die kleine Abschiedsfeier, die seine Nachfolgerin Cathrin Hinrichsen ihm zu Ehren und den beiden weiteren ausgeschiedenen Gemeindevertretern Bernd Haugwitz und Henning Martens kurzfristig organisiert hatte.

„Ehrenamt, das bedeutet nicht nur per Definition ein freiwilliges öffentliches Amt ohne Entgelt auszuüben. Ehrenamt bedeutet auch, dass man eine Menge Zeit und Energie opfert, sich mitunter Ärger einhandelt und einem die Arbeit nicht immer gedankt wird“, fasste Hinrichsen zusammen. 27 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit erreichten nur noch wenige, umso mehr sei die Gemeinde Seefeld Markus Kröger zu Dank verpflichtet für sein Engagement. „Egal wen man fragte, man erhielt immer die Antwort: Frag Markus, der weiß das oder frag Markus, der macht das“, kann sich Cathrin Hinrichsen noch gut erinnern. Er war immer offen für die Anliegen der Seefelder und half, wo er konnte.

Darüber hinaus engagierte sich Markus Kröger im Bauausschuss des Schulverbandes und traf sich jede Woche zur Baubesprechung in Todenbüttel in der Theodor-Storm-Dörfergemeinschaftsschule. „Ich habe das Amt gerne gemacht und viel Spaß gehabt“, lautet das Fazit von Markus Kröger. Zwar habe er oft versucht, es jedem Recht zu machen, das habe allerdings nicht immer funktioniert. Zu seinen persönlichen Höhepunkten zählt er den Bau des Dorfgemeinschaftshauses sowie die Beteiligung am Aus- und teilweise Neubau der Schule in Todenbüttel. Jetzt werde er sich wieder mehr der Jagd widmen können, aber für Fragen und Anliegen stehe er auch weiterhin zur Verfügung. Für jeweils fünf Jahre Mitarbeit in der Gemeindevertretung dankte Hinrichsen auch Bernd Haugwitz und Henning Martens. Alle erhielten kleine Präsente und eine Urkunde als Anerkennung für ihre Dienste.



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erstellt am 06.Sep.2013 | 06:32 Uhr

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