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Hanerau-Hademarschen : Abschied mit Applaus und Jubel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Letzte Aufführung vom zweiten Teil der Schimmelreiter-Trilogie. Das tragische Ende können Besucher im nächsten Jahr miterleben.

Stehende Ovationen und ein vor Begeisterung jubelndes Publikum: Die letzte Aufführung des zweiten Teils der Schimmelreiter-Trilogie in Hanerau-Hademarschen endete so, wie sie mit der Premiere im Mai begann. Und doch war irgendetwas anders.

Vielleicht lag es an der frühen Dämmerung und den aufsteigenden Nebelschwaden in der Hanerauer Niederung, die dem Stück eine fast mystische Atmosphäre verliehen. Der Dichter Theodor Storm hätte sie nicht besser inszenieren können. Vielleicht lag es aber auch am Spiel der Laiendarsteller. Sie zeigten sich noch spielfreudiger, lebten ihre Rolle noch intensiver als zu Beginn der Aufführungen. Auch schauspielerisch schienen alle mindestens eine Schippe drauf gelegt zu haben: „Sie haben das Stück komplett zu ihrer eigenen Aufführung gemacht und sind mit jeder Aufführung weiter gewachsen“, bestätigte Regisseur Frank Düwel den Eindruck: „Jeder von ihnen lebte seine Figur und hat sie sich zu eigen gemacht. Ich brauchte sie nicht zu begrenzen, denn so wie sie es gemacht haben, hat es bestens funktioniert.“ Zudem lobte er einmal mehr die Disziplin sowie das schauspielerische Können der Darsteller, die allesamt aus dem Ort oder der Umgebung stammen.

Auch Hademarschens Bürgermeister Thomas Deckner zeigte sich begeistert von der „Mega-Leistung“ – sowohl des Regisseurs als auch des Ensembles. Mit diesem riesigen Erfolg, den die Trilogie in diesem und im vergangenen Jahr bislang verbuchen durfte, habe wohl kaum einer gerechnet. „Wir durften erleben, wie aus dem kleinen Hauke ein erwachsener Hauke wurde. Vor allem aber durften wir erleben, wie aus ganz normalen Laien Schauspieler wurden. Ihr seid zu einer großen Familie zusammengewachsen. Es ist grandios, was ihr hier hingelegt habt“, lobte Deckner. Sein Dank galt auch den vielen Helfern hinter den Kulissenm, dem Produktionsteam sowie allen, die in irgendeiner Weise an den Aufführungen mitgewirkt haben.

Im nächsten Jahr folgt der dritte und letzte Teil. Wer den „Schimmelreiter“ gelesen hat, der weiß um das tragische Ende. „Die Erwartungen an uns sind hoch. Jeder ist wohl gespannt, wie wir das dramatische Finale hinbekommen werden. Ich denke, wir werden es schaffen und den Erwartungen gerecht werden“, verspricht Düwel.

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