Rendsburg : Abrissparty zum Ende einer Ära

Feierten Abschied: Jürgen Bock, Kai Solterbeck, Jens Oltmann und Frank Seifert.
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Feierten Abschied: Jürgen Bock, Kai Solterbeck, Jens Oltmann und Frank Seifert.

Am Montag ist ihr letzter Tag, gestern feierten die vier Mitarbeiter der Rendsburger Wasserschutzpolizei schon einmal ihre „Abrissparty“. Die Dienststelle wird nach 53 Jahren geschlossen.

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27. August 2015, 12:00 Uhr

Am Montag ist ihr letzter Tag, gestern feierten die vier Mitarbeiter der Rendsburger Wasserschutzpolizei schon einmal ihre „Abrissparty“. Die Dienststelle wird nach 53 Jahren geschlossen (wir berichteten).

„Wir fallen weich und sind alle anderweitig gut untergekommen“, so Jens Oltmann, Leiter der Station, die sich am Kreishafen befindet. „Dennoch gehen wir auch mit einem weinenden Auge. Wir haben über die Jahre hier viele Freunde gefunden.“ Und die waren alle einer Einladung der vier Beamten zu einer Abschiedsparty auf dem Hof der Station gefolgt. Eingeladen waren unter anderem Vertreter von Ordnungs- und Hafenamt, des örtlichen Polizeireviers, der Freiwilligen Feuerwehr sowie der ortsansässigen Werften. „Wir haben 50 Gäste eingeladen und alle sind gekommen“, freute sich der stellvertretende Stationsleiter Kai Solterbeck.

Ab heute begleiten Jens Oltmann, Kai Solterbeck, Jürgen Bock und Frank Seifert noch ein letztes Mal den Rendsburger Herbst als Wasserschutzpolizisten. „Die Umzugsvorbereitungen sind schon abgeschlossen. Wir sind alle sehr wehmütig“, beschrieb Solterbeck die Stimmung im Team. „Damit geht eine Ära zu Ende.“

Die Aufgaben werden künftig von der Wasserschutzpolizei in Kiel übernommen. Dazu gehört unter anderem die Seeunfallbearbeitung, Kontrolle von Berufsschiffern sowie die Aufdeckung allgemeiner Kriminalität rund um das Boot und den Hafen. Das wasserschutzpolizeiliche Wissen geht mit den vier Kollegen. Doch die werden ihre gemeinsame Zeit in Rendsburg in guter Erinnerung behalten.

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