Ab Dienstag hat Fockbek Holger Diehr ganz für sich

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28. März 2014, 11:43 Uhr

In seiner letzten Sitzung als Ratsherr übte Holger Diehr Kritik an der politischen Kultur in der Stadt. Als es in der Ratsversammlung darum ging, eine Abstimmung über die Verkleinerung der Ausschüsse zu vertagen und Fritjof Wilken (Modernes Rendsburg) Zweifel an der Rechtmäßigkeit des von der Union vorgebrachten Antrags äußerte, enthielt sich das CDU-Mitglied demonstrativ der Stimme. „Als Ratsmitglieder haben wir nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten“, sagte der 44-jährige Rendsburger. Man sei nun mal an geltendes Recht gebunden.

Später nahm der CDU-Mann das gescheiterte Vorhaben, Ziele und Grundsätze für die Stadt Rendsburg festzulegen, aufs Korn. „Es ist geltendes Recht, dass die Gemeindevertretung Ziele und Grundsätze für die Verwaltung festlegt“, sagte Diehr, in Fockbek sei das der Fall. Ab Dienstag ist Diehr nur noch Bürgermeister der Nachbargemeinde. Neun Jahre Sitzungsarbeit im Alten Rathaus liegen hinter ihm. Bis 2018 hätte er Mandatsträger bleiben können. Doch nun ist Diehr froh, das Kapitel beendet zu haben. „Ich bin in Fockbek voll gefordert und hätte darüber hinaus nicht mehr die Energie.“

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