Ab 6. August neue Großbaustelle auf der A7

Erläuterten die Arbeiten: LBV-Direktor Torsten Conradt, Verkehrsminister Bernd Buchholz und Heiko Tessenow vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (von links).
Erläuterten die Arbeiten: LBV-Direktor Torsten Conradt, Verkehrsminister Bernd Buchholz und Heiko Tessenow vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (von links).

Fahrbahn zwischen Warder und Autobahnkreuz Rendsburg muss dringend saniert werden

von
18. Juni 2018, 13:51 Uhr

Autofahrer müssen sich auf der A7 auf ein weiteres Nadelöhr einstellen. Denn zwischen der Anschlussstelle Warder und dem Kreuz Rendsburg hat sich der Zustand der Fahrbahn im vergangenen Jahr so stark verschlechtert, dass nun eine Grundsanierung erforderlich ist. Der Baubeginn steht fest: Am 6.  August sollen die Arbeiten beginnen und rund vier Monate dauern. Auf einem gemeinsamen Termin mit Verkehrsminister Bernd Buchholz stellte der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) das Vorhaben gestern vor.

„Im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der A7 bis Bordesholm hatten wir die Autobahn von Warder nach Rendsburg schon einige Jahre vorher stellenweise erneuert, damit wir auf größere Maßnahmen verzichten können“, sagte Christoph Köster, Bereichsleiter vom LBV in Kiel. Doch das reichte nicht aus. Jetzt müssen die Straßenbauer handeln. In einer ersten Bauphase, die voraussichtlich Ende der Woche abgeschlossen sein wird, wurden vorbereitende Arbeiten ausgeführt, sagte Christoph Köster. So wurde seit Ende April eine leistungsfähige Fahrbahn hergestellt, die für den Schwerlastverkehr ausgelegt ist. Sonst hätte während der Sanierung der Verkehr nur auf zwei statt vier Fahrstreifen geführt werden können. Zusätzlich wurden fünf Überfahrten über den Mittelstreifen vorbereitet, an denen der Verkehr während der Bauarbeiten von einer Richtungsfahrbahn auf die andere gelenkt wird.

In der zweiten Phase, die in der zweiten Augustwoche startet, wird die Fahrbahn Richtung Norden auf voller Breite und einer Länge von 8,4 Kilometern vollständig erneuert. Zusätzlich wird an der Entwässerung und dem Verkehrsleitsystem gearbeitet. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende des Jahres dauern.

Im Frühjahr 2019 soll die Fahrbahn Richtung Süden auf 10,1 Kilometern erneuert werden. Die Gesamtkosten für die Erneuerung betragen rund 27 Millionen Euro. „Momentan kommt es durch viele Baustellen zu Verkehrsbehinderungen“, sagte Verkehrsminister Bernd Buchholz, allerdings seien ihm Verkehrsbehinderungen durch Baustellen lieber, als Verkehrsbehinderungen ohne Baustellen. „Das zeigt, dass etwas passiert.“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen