Unfall : A7 bei Warder: Sattelzug durchbricht Leitplanke

Totalschaden: Der 64-jährige Lkw-Fahrer verlor offenbar aus Unachtsamkeit die Kontrolle über seinen Sattelzug und fuhr auf einen stehenden Lkw auf.
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Totalschaden: Der 64-jährige Lkw-Fahrer verlor offenbar aus Unachtsamkeit die Kontrolle über seinen Sattelzug und fuhr auf einen stehenden Lkw auf.

Zuvor war der Lkw-Fahrer auf einen anderen Laster aufgefahren. Auf der A7 kam es zu langen Staus.

shz.de von
17. April 2018, 10:24 Uhr

Warder | Ein Verletzter, ein Totalschaden und Verkehrschaos auf der A7 bei Warder – das ist die Bilanz eines schweren Unfalls am Montagmorgen. Ein 64-jähriger Lkw-Fahrer fuhr gegen 8.16 Uhr auf der A7 auf einen Laster auf, der auf dem Standstreifen in Höhe des Parkplatzes Ohe parkte. Danach lenkte der Mann seinen Sattelzug schließlich nach links, durchbrach die Mittelleitplanke und kam schließlich zum Stehen.

Der Unfallfahrer hat die Karambolage laut ersten Erkenntnissen der Polizei und der Feuerwehr aus Unachtsamkeit verursacht. Er wurde bei dem Aufprall leicht verletzt und im Führerhaus eingeklemmt. Er konnte aber noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte von Ersthelfern befreit und versorgt werden.

Der 52-jährige Fahrer des anderen Sattelzugs hatte sein Fahrzeug nach dem Eintreffen der Rettungskräfte bereits verlassen und blieb unverletzt. Er hatte sein Fahrzeug nach einer Panne ordnungsgemäß auf dem Standstreifen angehalten und abgesichert. Nach Angaben des stellvertretenden Wehrführers und Pressesprechers Jens Schnittka stand er durch den Auffahrunfall unter Schock. „Da schnell die Vermutung aufkam, dass der 350-Liter-Tank reißen könnte, stellten wir den Brandschutz sicher“, berichtete Schnittka. Infolgedessen pumpten die Einsatzkräfte den Diesel aus beiden Lastern ab.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten noch bis zum frühen Abend. Die Feuerwehr schätzt den Gesamtschaden bisher auf etwa 250 000 Euro. In Fahrtrichtung Süden hatte sich ein Rückstau von acht Kilometern gebildet, der sich nach und nach abbaute. Richtung Norden konnte der Verkehr über den Parkplatz Ohe geleitet werden. Gegen 14.30 Uhr hielten sich die Behinderungen laut Angaben der Polizei und der Feuerwehr in beiden Fahrtrichtungen in Grenzen. Die Fahrbahn Richtung Norden war allerdings über einen längeren Zeitraum vollgesperrt, Richtung Süden stand aber weiterhin der rechte Fahrstreifen zur Verfügung.

Insgesamt waren am Montagmorgen 21 Helfer mit fünf Fahrzeugen am Einsatz auf der A7 beteiligt.


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