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Jugendhandball : A-Juniorinnen der HSG Fockbek/Nübbel chancenlos

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Handballnachwuchs kassiert gegen die HSG Handewitt/Nord Harrislee eine deutliche Heimniderlage.

shz.de von
erstellt am 21.Jan.2014 | 05:49 Uhr

Nach der schwachen Hinrunde in der Handball-Oberliga der weiblichen Jugend A zeigen sich die A-Juniorinnen des TSV Owschlag in der Rückrunde stark verbessert. Nach dem Sieg im Derby gegen Fockbek/Nübbel fuhren sie mit dem 32:29 (13:16) einen Auswärtserfolg beim TSV Ratekau ein. Nicht so gut lief es für die HSG Fockbek/Nübbel Gegen die HSG Handewitt/Nord Harrislee gab es zu Hause eine deutliche 21:36 (7:17)-Niederlage.

Ohne Punkte blieb auch die männliche Jugend A der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg. Das Team von Thorsten Hornig unterlag in eigener Halle der HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve mit 28:30 (14:13). Die B-Jugend der HSG Hohn/Elsdorf unterstrich einmal mehr, dass sie zu den ersten Adressen im Land zählt. Vom SV Henstedt-Ulzburg brachten die Handballer von Trainer Thore Kuhrt einen 32:24 (15:10)-Sieg mit und halten als Vierter Anschluss an die Topteams.

Männliche Jugend A
HSG Schülp/W’feld/RD – HSG Weddingstedt/H.D. 28:30 (14:13)

Die Hausherren starteten sehr konzentriert und legten ein 3:0 vor. Dann aber schlugen die Gäste mit einem 5:0-Lauf zurück. „Danach entwickelte sich eine sehr ausgeglichene und spannende Partie“, fand Westerrönfelds Trainer Thorsten Hornig. Die Führung schwankte hin und her. Bis zum 23:24 schenkten sich beide Teams nichts. „Wir waren dann aber einen Moment lang unkonzentriert im Abschluss. Diese Chance nutzte Weddingstedt, um sich auf 29:24 abzusetzen“, haderte Hornig. Sein Team fing sich zwar wieder und mobilisierte auch noch einmal alle Kräfte. Am Ende reichte es aber nur noch, um auf 28:30 zu verkürzen.

Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: O. Petersen, Oviedo – N. Petersen (1), Zeyn, Hartwig (1), Hornig (3), Hell (5), Stump (2), Meier, Sawitzki (7), Lange (3), Bünger (2), Strehlow (3), Stangier (1).

Weibliche Jugend A
TSV Ratekau – TSV Owschlag 29:32 (16:13)

„Der längere Atem und die bessere Torhüterin waren die wichtigsten Säulen für unseren Erfolg“, lobte Owschlags Trainerin Hilke Obelöer besonders Torfrau Svenja Brudniok, die neben zwei Siebenmetern zahlreiche schwere Würfe parierte. Anfänglich fand der TSV Owschlag jedoch nicht so richtig ins Spiel. Die Führung der Gastgeber glichen die Owschlagerinnen erst beim 9:9 aus – zur Pause hieß es dann aber wieder 13:16 aus Sicht der Gäste. „In der ersten Halbzeit haben wir uns selbst noch um den Lohn unserer Arbeit gebracht“, fand Obelöer. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. „Wir sind wesentlich wacher aus der Pause zurückgekommen.“ Die Abwehr präsentierte sich fortan wesentlich stabiler. Bis zum Stand von 24:24 ging es Schlag auf Schlag. In der spannenden Schlussphase hatten die Owschlagerinnen schließlich die größeren Reserven und nutzten ihre Chancen konsequenter aus.

TSV Owschlag: Brudniok – Kubat, Meenke (4), Tams, Frahm, Behrend (11/3), Brandt (1), Clausen (8), Glaser, Stachowski (8), Anderson.
 

HSG Fockbek/Nübbel – HSG Handew./N. Harrisl. 21:36 (7:17)

Trotz der deutlichen Niederlage war Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt zufrieden. „Wir waren in der Anfangsphase verunsichert, haben uns Fehler geleistet und den Gästen dadurch eine deutliche Führung ermöglicht“, so Heldt. Ehe sich die Gastgeberinnen versahen, lagen sie bereits 1:6 (12.) zurück. Bis zum Seitenwechsel wuchs der Rückstand über 6:12 (23.) bis auf 7:17 an. Mit zunehmender Spieldauer legte sein Team den Respekt vor dem Bundesligisten ab und wusste spielerisch zu überzeugen. Nach der Pause war die Partie ausgeglichener. Letztlich aber war der Gast in zu vielen Belangen überlegen und brachte die Führung souverän über die Zeit.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz, Kock – Imme (5), Stolley, Benthien (1), Kurbjuhn (2), Shala (1), Ohm (3), Jacob, Ruge, Gröschler (6), Sass (1), Bruhn, Ehlers (2).

Männliche Jugend B
SV Henstedt-Ulzburg – HSG Hohn/Elsdorf 24:32 (10:15)

„Wir wussten, dass es beim SV Henstedt-Ulzburg nicht leicht werden würde und sind deshalb hellwach in die Partie gegangen“, berichtete Hohn/Elsdorfs Trainer Thore Kuhrt von einem Auftakt nach Maß für seine Mannschaft. Das 5:1 war ein solider Grundstein. „Unsere Deckung stand super sicher und mit Niklas Warnecke hatten wir einen starken Keeper zwischen den Pfosten“, lobte der HSG-Coach. Seine Mannschaft kam immer wieder zu einfachen Toren und hielt den Gastgeber bis zur Halbzeit mit 15:10 auf Distanz. Nach dem Wechsel machte Hohn/Elsdorf dort weiter, wo es vorher aufgehört hatte. Schnell hieß es 24:16. Damit war das Spiel frühzeitig zu Gunsten der Gäste entschieden.

HSG Hohn/Elsdorf: Peters, Ehlers, Warnecke – Rohwer (6), Feige (2), Kock (5), B. Claußen (2), M. Claußen (2), Fröhlich (6), Nobiling (1), Mumm (4), Lausch (2), Bartsch (1/1), Ahrendt (1).

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