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Kreistag hat gewählt : 92,5 Prozent für Landrat Schwemer

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Parteiloser Chef der Kreisverwaltung sichert sich in geheimer Wahl die zweite Amtszeit. Es gab keinen Gegenkandidaten.

Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer ist gestern für eine zweite Amtszeit wiedergewählt worden. Damit bleibt er für weitere acht Jahre im Amt. In geheimer Wahl erhielt er die Zustimmung von 37 Abgeordneten. Zwei stimmten gegen ihn, einer enthielt sich. Schwemer hatte keinen Gegenkandidaten.

Damit hat der parteilose Landrat das Ziel erreicht, mindestens die Hälfte der Stimmen des Kreistages auf sich zu vereinen, um wiedergewählt zu werden. 49 Abgeordnete zählt das Gremium, 40 waren gestern zur Sitzung in den Kreistag gekommen. Schwemers Wiederwahl galt als gesichert, denn bereits im vergangenen Jahr hatten sich alle Fraktionen darauf verständigt, den Amtsinhaber für eine zweite Amtszeit zu nominieren.

„Das ist ein großartiger Vertrauensbeweis. Ein ehrliches, aber gutes Ergebnis“, sagte Schwemer unmittelbar nach der Wahl. Zuvor hatte er die Glückwünsche von Kreispräsident Lutz Clefsen entgegen genommen, der es sich nicht nehmen ließ, auch Schwemers Ehefrau Karen vor das Plenum zu bitten, um ihr zu danken. Auch sie war mit dem Ergebnis „sehr zufrieden“.

Entgegen seinem Amtsantritt vor acht Jahren war diesmal kein langer Wahlkampf nötig, denn erstmals stand die Position nicht mehr zur Direktwahl durch die Bevölkerung. Der Abstimmung im Kreistag ging lediglich eine kurze Bewerbungsrede voraus. Schwemer dankte darin auch den Fraktionen, die ihn 2008 nicht unterstützt haben, SPD und die Grünen. Beide hätten ihm die Chance gegeben, gegenseitiges Vertrauen wachsen zu lassen. Schwemer war damals von der CDU aufgestellt worden. An die Adresse von FDP und SSW sagte er: „Ich hoffe, ich habe Sie mit meinem Versprechen, ein parteipolitisch unabhängiger Landrat zu sein, nicht enttäuscht.“ Für die kommenden acht Jahre sieht er „riesige Herausforderungen“, dazu zähle die Flüchtlingskrise, die Anpassung an den demografischen Wandel den sorgfältigen Umgang mit öffentlichen Mitteln.

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erstellt am 14.Mär.2016 | 12:05 Uhr

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