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2. Basketball-Regionalliga der Herren : 83:81 nach Verlängerung – Twisters weiter ungeschlagen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im elften Saisonspiel hätte es die Rendsburg Twisters in der 2. Basketball-Regionalliga der Herren fast erwischt. Bei der BSG Bremerhaven stand der Tabellenführer dicht vor der ersten Niederlage. Doch am Ende triumphierten die Twisters mit 83:81 nach Verlängerung.

Im elften Saisonspiel hätte es die Rendsburg Twisters in der 2. Basketball-Regionalliga der Herren fast erwischt. Bei der BSG Bremerhaven stand der Tabellenführer dicht vor der ersten Niederlage. Doch am Ende triumphierte das Team von Trainer Bjarne Homfeldt mit 83:81 (21:16, 31:41, 50:59, 73:73) nach Verlängerung und geht mit einer makellosen Bilanz von 22:0 Punkten in die Winterpause. „Das war unser bisher stärkster Gegner. Er hat uns alles abverlangt“, meinte Homfeldt. Denn nach 25 Minuten lagen die Twisters mit 35:52 Punkten im Rückstand. „Dass wir das Spiel noch gewonnen haben, macht mich stolz. Die Mannschaft hat sich nie aufgegeben und hat immer wieder nachgesetzt. Das wurde am Ende belohnt“, lobte Homfeldt.

Der gastgebende Tabellensiebte präsentierte sich, wie von Homfeldt erwartet, wesentlich besser, als es der Tabellenstand aussagt. Das hatte seinen Grund, denn mit Helges Baues, Moritz Thomany und Jeffrey Martin liefen Spieler aus dem Bundesliga-Team der Eisbären Bremerhaven, dem Kooperationspartner der BSG, auf. Zudem feierte mit dem US-Boy Levin Levine ein weiterer starker Spieler Premiere im Bremerhavener Dress. Vor allem nach dem verlorenen ersten Viertel (16:21) drehte die BSG auf. Zudem geriet das zuvor flüssige Spiel der Twisters mehr und mehr ins Stocken. Die BSG zeigte sich im Reboundspiel dem Spitzenreiter überlegen. „Die Kontrolle unter den Brettern lag bei Bremerhaven“, so Homfeldt. Auch haderten die Gäste zu sehr mit den Entscheidungen der Schiedsrichter und verloren dadurch die Konzentration.In der Summe führte das zu einer 41:31-Pausenführung der BSG.

Im dritten Viertel ließ Homfeldt eine Zonenverteidigung spielen. Das brachte die Gastgeber aus dem Rhythmus. Jetzt waren die Twisters auch wieder erfolgreicher bei den Rebounds. Hier zeichnete sich Center Johannes Weißbach aus. Dennoch reichte es nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Die BSG führte nach dem dritten Viertel noch mit 59:50. Die Twisters aber merkten, dass sie das Spiel noch für sich entscheiden konnten. Punkt um Punkt kamen die Rendsburger, angetrieben vom überragenden Devon Atkinson (33 Punkte) im Schlussviertel näher. Nach 37 Minuten war es dann geschafft – ein 62:62 leuchtete auf der Anzeigetafel. Das war vor allen Dingen ein Verdienst von Center Christoph Brunk, der für seine Center-Kollegen Björn Rohwer und Johannes Weißbach, beide hatten bereits fünf Fouls und waren damit vom Spiel ausgeschlossen, in großem Stil in die Bresche sprang.

Nach regulärer Spielzeit stand es dann 73:73. Die Verlängerung musste die Entscheidung bringen. Da hatte der Spitzenreiter mit 10:8 die Nase zum Gesamtsieg von 83:81 vorn. Dafür sorgten besonders „Dimi“ Basylev und Max Hillner mit jeweils einem Dreier. Das war zuviel für die Gastgeber, davon erholten sie sich nicht mehr.

Rendsburg Twisters: Atkinson (33/2x3), Basylev (3/1x3), Brodersen (11/1x3), Brunk (7), Haase, Hamza, Hillner (7), Rohwer (5), Weißbach (12), Rinner (5), Witt.

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