Teilnehmer aus dem ganzen Land : 700 Schüler musizieren in der Stadt

Stellten das Programm vor: Von der Herderschule Anne Theresa Siebmann und Anne Mädge (sitzend von links), Marius Sick und Lehrerin Mailin Schmidt, Bürgermeister Pierre Gilgenast, Bettina John von der Stadtverwaltung und Michael Klaue, Landesbeauftragter „Schulen musizieren“ (stehend von links).
Stellten das Programm vor: Von der Herderschule Anne Theresa Siebmann und Anne Mädge (sitzend von links), Marius Sick und Lehrerin Mailin Schmidt, Bürgermeister Pierre Gilgenast, Bettina John von der Stadtverwaltung und Michael Klaue, Landesbeauftragter „Schulen musizieren“ (stehend von links).

Konzerte auf Plätzen und in Seniorenheimen.

shz.de von
31. Mai 2018, 09:30 Uhr

Rendsburg | Was im Jahr 2000 am Nord-Ostsee-Kanal begann, wurde in Schleswig-Holstein zu einer Erfolgsgeschichte. Zur zehnten „Landesbegegnung Schulen musizieren“ am Sonnabend, 2. Juni, in Rendsburg werden ungefähr 700 Mitwirkende erwartet. Der Bundesverband Musikunterricht hat ein Programm für Big-Bands, Chöre, Streich-Ensembles, Sinfonieorchester, Rock- und Pop-Bands vorbereitet. Alle Schularten des Landes sind mit Bands, Chören und Orchestern vertreten. Die Teilnehmer kommen aus Eckernförde, Eutin, Flensburg, Heide, Lübeck, Norderstedt, Osterrönfeld, Ratekau, Rendsburg, Schleswig und Uetersen.

Von 10 bis 12 Uhr spielen sie unter freiem Himmel auf dem Altstädter Markt, im Innenhof des Kulturzentrums, auf dem Paradeplatz, im Stadtpark an der Herderschule und auf dem Theatervorplatz. Am Nachmittag treten die jungen Musiker in sozialen Einrichtungen auf: von 14 bis 17 Uhr in den Pflegeheimen Neuen Heimat und St. Vincenz, im Hospiz, im Europaforum und in den Rendsburger Werkstätten, die dafür die Verpflegung übernehmen. Zu hören sind die Schüler zudem auf dem Schiffbrückenplatz.

Ab 19 Uhr will Staatssekretär Dr. Oliver Grundei in Vertretung von Kulturministerin Karin Prien in der Aula der Herderschule Teilnahmeurkunden überreichen. Das Ministerium unterstützt das Jugend-Festival finanziell. Die Stadt Rendsburg überlässt den Schülern kostenfrei die Auftrittsorte.

Bei „Schulen musizieren“ spielt nicht nur die musikalische Qualität eine große Rolle, sondern auch die Motivation und die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. „Musik verbindet über Generationen Menschen“, begründete Bürgermeister Pierre Gilgenast bei der Vorstellung des Programms das städtische Engagement. Michael Klaue, Landesbeauftragter des Projekts, betonte, dass Kinder und Jugendliche in schulischen Musikgruppen auf hohem Niveau spielen und damit ein breites Publikum ansprechen. „Diese Breitenförderung für die Musikkultur kann nur in unseren allgemeinbildenden Schulen verwirklicht werden.“ Nur dort werden viele Jugendliche mit unterschiedlichen Talenten erreicht. „Wir erhalten deshalb die Musikerziehung an unseren Schulen aufrecht und bauen sie, wo möglich, aus.“ Musik fördere nicht nur die Entwicklung des Denkens durch Stimulation, sondern auch die interkulturelle Toleranz sowie eine aktive Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen.

Diese Gruppen nehmen an Landesbegegnung „Schüler musizieren“ teil

Rendsburg: Jugend-Blasorchester der Christian-Timm-Schule, Klassen 1 a und 1 b der Schule Obereider, Chor der Grundschule Neuwerk-Moltkeschule, Schulchor der Herderschule, Gruppe „Afterimage“, Helene-Lange-Schule

Osterrönfeld: Schulchor der Aukamp-Schule

Eckernförde: Chor der Schule am Noor, „Junger Jungmannschulchor“, „JazzCo“-Saxofonquintett der Peter-Ustinov-Schule

Norderstedt: „Die Rocker des Moorbek“ der Schule am Hasenstieg, „Copp Sounds“ des Coppernicus-Gymnasiums

Neumünster und Eutin:Orchesterprojekt Neumünster-Eutin

Flensburg: Orchester der Käte-Lassen-Schule, Orchester der Auguste-Viktoria-Schule

Ratekau: „Magic’s Blazerklasse“ der Cesar-Klein-Schule

Heide: „GHO Symphonic Band“ des Gymnasiums Heide-Ost

Lübeck: Unterstufenchor der Oberschule zum Dom

Schleswig: Mittelstufenchor der Lornsenschule

Uetersen: Chor des Ludwig-Meyn-Gymnasiums

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