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Basketball-Regionalliga : 68:72-Niederlage – Hohenwestedts Basketballerinnen geben Rätsel auf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Den MTSV-Damen fehlt es bei der Heimschlappe gegen Rotenburg/Scheeßel II die Konstanz und die Cleverness.

Jeder Sportpsychologe hätte wahrscheinlich seine wahre Freude an den Basketballerinnen des MTSV Hohenwestedt. Bei der 68:72 (15:24, 42:40, 47:54)-Heimniederlage gegen die BG Rotenburg/Scheeßel II lieferten die Mittelholsteinerinnen mal wieder Futter für eine wissenschaftlich Abhandlung.

Dem Laien erschließt sich hingegen nicht, warum sich die Mannschaft nach einem holprigen Start in die Partie herankämpft, mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause geht – also den psychologischen Vorteil eigentlich auf ihre Seite haben müsste – und im dritten Viertel dann nur indiskutable fünf Punkte erzielt. Auch MTSV-Trainer Henning Schemann kann sich das kaum erklären. Fakt ist aus seiner Sicht allein: „Das dritte Viertel war eine Katastrophe und schließlich entscheidend“, haderte der Coach. Schemann registrierte mehr Ballverluste als Punkte. „So kannst du kein Spiel gewinnen.“ Trotz des Neun-Punkte-Rückstands nach den ersten zehn Minuten sprach Schemann insgesamt von einer guten ersten Halbzeit: „Wir haben uns und den Ball viel bewegt.“ Nach dem Seitenwechsel aber war der Faden gerissen.

Erst im Schlussviertel rafften sich die Gastgeberinnen noch einmal auf, bewiesen Moral und glichen 35 Sekunden vor dem Ende durch Bente Schilke sogar aus (68:68). Aber anstatt die Rotenburgerinnen ihren Angriff ausspielen zu lassen, um dann das letzte Wort zu haben, foulte der MTSV unverständlicherweise. Die anschließenden Freiwürfe verwandelte zwei Mal. Die Hohenwestedterinnen verwarfen danach und die Partie war endgültig verloren.

MTSV Hohenwestedt: Boll (7), Bünning (2), Höpfner (5), Iversen (5), Laessing (6), Lück (16/2x3), Ohrt (6), Redinger (9), Schilke (9), Storm (3/1x3).

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erstellt am 20.Jan.2014 | 06:41 Uhr

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