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Owschlag : 65 Lücken sollen geschlossen werden

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Gemeindevertreter in Owschlag stimmen für Erfassung der freien Flächen in einem Kataster. Schallschutz in der Kinderkrippe.

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erstellt am 23.Mai.2013 | 08:27 Uhr

OWSCHLAG | Das Erstellen eines Baulückenkatasters war einer der Punkte der letzten Gemeindevertretersitzung vor der Wahl in Owschlag im Seehotel Försterhaus. Günter Draheim vom Fachdienst Ordnungs- und Bauverwaltung des Amtes Hüttener Berge stellte den Vertretern eine Vor-Erfassung von 65 Flächen in der Gemeinde vor, die nach städtebaulichen Kriterien für eine Innenbereichsentwicklung geeignet sind.

"Es geht darum, dass die Gemeinden dazu angehalten werden, ihre Innenbereichpotentiale baulich auszuschöpfen, bevor weitere neue Flächen verbraucht werden", erklärte Draheim den Hintergrund. Die erfassten Grundstücke unterteilte er in drei Kategorien, wobei für Flächen, die bereits in aktuellen Bebauungsplänen integriert sind, Baurecht existiere. Für Baulücken der Kategorie B bestehe ein nur geringer Aufwand mit Hemmnissen wie das Verlegen neuer Wasser- oder Abwasserleitungen. Für Flächen der Kategorie C sei eine Bauleitplanung mit Flächennutzungs- und Bebauungsplan notwendig.

Für Gründstückseigentümer der dargestellten Flächen ergeben sich dadurch neue bauliche Möglichkeiten oder sie belassen die Flächen wie sie sind. Ein Vorkaufsrecht durch die Gemeinde bestehe nicht, ohne Zustimmung der Eigentümer erfolge keine Bebauung, betonte die Bürgermeisterin Christiane Ostermeyer. Der Beschluss des Baulückenkatasters erfolgte einstimmig. Ebenso die Genehmigung der Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2012 mit einer Überschreitung von rund 101 000 Euro. Und auch der Erlass der 1. Nachtragshaushaltssatzung 2013 einschließlich Haushalts- und Stellenplan wurde bei einer Enthaltung angenommen.

Die Ausstattung der Kinderkrippe mit Schallschutzmatten war ein weiterer Tagesordnungspunkt und stand in einer der vorherigen Gemeindevertretersitzungen schon einmal zur Abstimmung, wurde aber protokollarisch nicht weiter erfasst. Die erneute Abstimmung erfolgte mit einer Gegenstimmung für Schallschutzmaßnahmen in der Krippe. "Allerdings haben wir noch keine konkreten Zahlen, was es kosten wird", so die Bürgermeisterin. Orientiere man sich an die Maßnahmen im Kindergarten und lege die Quadratmeter zu Grunde, ergebe sich ein Betrag von rund 8000 bis 9000 Euro, schätzte Ostermeyer.

Der Beschluss zur Erneuerung der Glaskuppel im Eingangsbereich des Kindergartens wurde vertagt. "Es konnten bislang keine Angebote eingeholt werden, so dass noch keine konkreten Kosten vorliegen", lautete die Begründung. Einig war man sich, dass die komplizierte Konstruktion dringend erneuert werden müsse, da sie in einem schlechten Zustand sei und es durchregne. "Sobald Zahlen vorliegen, können wir etwas unternehmen", so die Bürgermeisterin.

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