Basketball : 63:66 zum Jahresstart – Ostseelöwen in Lübeck gestrandet

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Im ersten Spiel des neuen Jahres unterlagen die U16-Basketballer der Baltic Sea Lions beim Landesrivalen Lübeck Lynx mit 63:66.

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09. Januar 2018, 13:10 Uhr

Jahresauftakt missglückt: Die Baltic-Sea Lions, ein Zusammenschluss des BBC Rendsburg und des TSV Kronshagen, verloren in der Relegationsrunde für die U16-Basketball-Bundesliga beim Landesrivalen Lübeck Lynx mit 63:66 (14:14, 28:32, 40:54). Das Hinspiel hatten die Ostseelöwen noch glatt mit 69:55 gewonnen.

„Im direkten Vergleich sind wir also besser. Doch das wird uns im Hinblick auf den weiteren Verlauf der Relegationsrunde nicht helfen. Für uns wird es schwer, die Play-Off-Runde zu erreichen. Wir werden wohl in der Play-Down-Runde spielen“, sagte BBC-Trainerin Antje Mevius. Die Gäste erlaubten sich während der gesamten Spielzeit zu viele Ballverluste. „Bei uns hat sich dabei die Weihnachtspause negativ bemerkbar gemacht. So viele Ballverlust unterlaufen uns sonst nicht“, haderte Mevius. Hinzu kam, dass sich Kapitän Gbenga Hansen und Jakob Weczerek früh Fouls einhandelten. Weczerek hatte nach 13 Minuten drei Fouls auf seinem Konto. Hansen nach 20 Minuten sogar vier. „Somit konnte ich beide nur noch bedingt einsetzen.“ Besonders Hansen, der diesmal nur 21 Minuten spielte, konnte seinem Team nicht entscheidend helfen. Somit fehlte es der Ganzfeldpresse der Ostseelöwen erheblich an Druck. Das konnten auch die „Langen“ wie Tom Skorsch, Vincent Dubbeldam und Fridjof Mohr, die sich gut in Szene setzten, nicht ausgleichen. Als weiterer Negativfaktor entpuppte sich die unzureichende Wurfausbeute. 28 Punkte bis zur Pause waren Mevius „zu wenig“.

Zudem drehten die Gastgeber im dritten Viertel auf. Durch eine konsequente Deckungsarbeit gegen Skorsch, Dubbeldam und Mohr, die vielfach gedoppelt wurden, war dem Angriffsspiel der Sea Lions einiges an Wirkung genommen. So verwunderte es nicht, dass die Lübecker nach dem dritten Viertel auf 54:40 enteilten. Doch die Partie war noch nicht vollends entschieden. Die Mevius-Schützlinge steigerten sich im Schlussviertel enorm. „Da hat das Team gezeigt, was es zu leisten in der Lage ist. Die Mannschaft hat sich nie aufgegeben. Sie ist gut zurückgekommen“, sah Mevius trotz der Niederlage gute Ansätze. Angetrieben von Hansen kamen die Gäste bis auf 52:54 (35.) heran. 29 Sekunden vor Schluss stand es nur noch 64:63 für die Gastgeber. Mit einem taktischen Kniff ließ Mevius auf einen „Dreier“ spielen. Doch der gelang nicht. Vielmehr punkteten die Gastgeber zehn Sekunden vor dem Abpfiff zum 66:63.

Die Ostseelöwen sind am 21. Januar wieder im Einsatz. In der Altstadtschule geht es dann gegen die Basketball-Akademie Weser Ems.

Baltic Sea Lions: Philipp, Abdulaev (2), Weczerek (9/1 x 3), Mohr (8), Haller (4), Hansen (12), Dubbeldam (12), Jäger, Skorsch (12/1x3), Noldin, Schlegel (4/1x3).

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