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2. Basketball-Regionalliga : 62:65 – MTSV-Damen geben den Sieg noch aus den Händen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Für die Hohenwestedter Basketballerinnen bleibt es eine verkorkste Saison.

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 06:08 Uhr

Bitterer hätte das neue Jahr für die Basketballerinnen des MTSV Hohenwestedt wohl kaum beginnen können. Bei 1860 Bremen gaben die Schützlinge von Trainer Henning Schemann in den Schlussminuten einen schon sicher geglaubten Sieg noch aus den Händen und mussten mit einer 62:65 (18:19, 41:32, 51:48)-Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten. Damit bleiben die Hohenwestedterinnen Tabellenletzter der 2. Regionalliga Nord. „Wir haben Bremen den Sieg geschenkt“, meinte ein geknickter Coach nach dem Schlusspfiff.

Mit Selbstvertrauen gingen die Gäste in die Partie, hatte man gegen 1860 Bremen im letzten Spiel des alten Jahres doch den ersten und bislang einzigen Sieg eingefahren. Und Geertje Redinger und Co. machten dort weiter, wo sie beim 78:75-Erfolg vor vier Wochen aufgehört hatten. Der MTSV erwischte einen guten Start und führte schnell mit 5:0. Zwar ging das erste Viertel noch mit 19:18 an die Gastgeberinnen, doch anschließend beherrschten erst einmal die Schemann-Schützlinge das Geschehen im Sportzentrum am Baumschulenweg in Bremen. 41:32 hieß es nach der Hälfte der Partie und in der 22. Minute führte der MTSV gar mit elf Punkten (45:34). Doch danach nahm die Fehlerquote im Hohenwestedter Spiel unerklärlicherweise von Minute zu Minute zu. „Die Mädchen wurden immer unsicherer. Das war ein schleichender Prozess, der nicht mehr zu stoppen war“, berichtete Schemann, der vergebens versuchte, seine Spielerinnen in den Auszeiten wieder auf Kurs zu bringen. „Der Kopf wollte bei den Mädels, aber der Körper hat nicht mehr gehorcht.“ Und so schmolz der Vorsprung kontinuierlich. Zwar führte der Gast zwei Minuten vor dem Ende der Partie noch mit drei Punkten, doch auch das sollte nicht reichen. „Wir hatten den Sieg schon in den Händen, haben aber nicht zugegriffen“, ärgerte sich Schemann, denn Möglichkeiten gab es auch in der Schlussphase zuhauf. „Wir hatten viele Fast-Break-Situationen mit Überzahl. Doch jeder hat die Verantwortung weitergeschoben. Keiner hat sich mehr getraut, auf den Korb zu werfen. Es war, als hätten die Mädchen Angst vor dem Gewinnen gehabt“, resümierte der MTSV-Coach.

Viel Zeit, um sich über die Niederlage zu ärgern, bleiben Schemann und Co. nicht. Bereits morgen steht das Viertelfinale im BVSH-Pokal auf dem Programm. Um 19.30 Uhr ist der Titelverteidiger dann beim Oberligisten BG Preetz/TV Jahn zu Gast.

MTSV Hohenwestedt: Ohrt (4), Bünning (2), Schilke (10), Storm, Redinger (18), Höpfner (9), Lück (3), Boll (10), Laessing(6).

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