Aktion der Stiftung Naturschutz : 505 Teufelsabbiss-Setzlinge gepflanzt

Einsatz für die Natur: Maren Wiedmann, ihre Tochter Lena und der Gebietsbetreuer Stefan Rathgeber bei der Arbeit.
Einsatz für die Natur: Maren Wiedmann, ihre Tochter Lena und der Gebietsbetreuer Stefan Rathgeber bei der Arbeit.

20 freiwillige Helfer packen mit an.

shz.de von
30. Juli 2018, 11:25 Uhr

Fockbek | Auf einem ehemaligen Maisfeld am westlichen Rand des Naturschutzgebietes Fockbeker Moor wurden am Sonnabend 505 Teufelsabbiss-Setzlinge gepflanzt. Die Aktion der Stiftung Naturschutz am Loher Weg wurde durch mehr als 20 freiwillige Helfer unterstützt.

Um die Setzlinge in den ausgetrockneten Boden zu bekommen, wurde Maschinenkraft eingesetzt. Die Gärtnerin Anja Guddeit bohrte Löcher, in die die Helfer die Pflanzen setzten und sie danach angegossen. Zudem regnete es am Nachmittag, was für eine zusätzliche Bewässerung sorgte. „Aber es sind Wildpflanzen, die kommen auch mit Trockenheit klar“, machte Christian Dolnik, Leiter des Projekt „Blütenmeer 2020“ der Stiftung Naturschutz, deutlich.

Die Pflanzaktion kam durch die Initiative von Anna Plambeck zustande. Die 24-Jährige hatte im Drogeriemarkt „DM“ in Rendsburg, in dem sie gerade eine Ausbildung macht, eine Spendenaktion initiiert, die insgesamt 500 Euro für die Stiftung erbrachte.

Zu den freiwilligen Helfern gehörte auch Lena Wiedmann aus Schülp bei Rendsburg. Sie studiert in Kiel Geographie und hat bereits ein Praktikum bei der Stiftung Naturschutz gemacht. Zusammen mit ihrer Mutter Maren pflanzte sie einen Setzling nach dem anderen in die Bohrlöcher.

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