Freizeit : 44 Tipps gegen Einsamkeit

Blaue Broschüre: Herbert Schauer, Lena Schacht, Pierre Gilgenast und Eberhard Goll werben für das Freizeitprogramm (von links).
Blaue Broschüre: Herbert Schauer, Lena Schacht, Pierre Gilgenast und Eberhard Goll werben für das Freizeitprogramm (von links).

Die Mischung hat sich bewährt: Ebenso Neuheiten wie Klassiker bietet die Stadt Rendsburg in ihrem neuen „Freizeit- und Kulturprogramm für Junggebliebene und Ältere“ an. Insgesamt stehen 44 Termine zur Auswahl.

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20. Juli 2015, 09:28 Uhr

Die Freizeitplanung kann beginnen. Ein druckfrisches Heft mit 44    neuen Veranstaltungsangeboten für „Junggebliebene und Ältere“ liegt im Rathaus, in Geschäften und Arztpraxen aus. Die blaue Broschüre liefert Informationen zu den im zweiten Halbjahr vorgesehenen Ausflugsfahrten, Betriebsbesichtigungen, Kinobesuchen, Wanderungen, Vorträgen und Sportkursen.

„Das Programm bietet wieder eine bewährte Mischung aus Neuheiten und Klassikern“, verspricht Lena Schacht, zuständig im Rathaus für die Auswahl der Aktivitäten. Die Nachfrage sei groß. Im ersten Halbjahr buchten bereits 1272 Teilnehmer eine der Veranstaltungen. „Publikumsrenner sind Führungen durch Betriebe und die Busfahrten“, weiß die Expertin. Daher werde im nächsten Halbjahr ein Blick hinter die Kulissen des Hobby-Wohnwagenwerks, der „Villa aktiv“ sowie des Kirchenkreis-Archivs möglich gemacht. „Ausflüge führen zu den Dithmarscher Kohltagen und in das Hamburger Ohnsorg Theater.“

Schon seit 30 Jahren werden mit dem „Freizeit- und Kulturprogramm“ der Stadt Rendsburg „Junggebliebene und Ältere“ eingeladen, aktiv zu werden und Kontakte zu knüpfen. „Der Sinn des Freizeitprogramms liegt vor allem darin, Einsamkeit im Alter abzubauen“, betont Herbert Schauer die soziale Funktion der Freizeittipps aus dem Rathaus. Der Fachdienstleiter freut sich, dass sich das Image des Angebots stetig verbessere. Denn als Zielgruppe werden nicht nur hochbetagte Menschen angesprochen, sondern auch Interessenten ab 55 Jahren.

Beteiligt an der Programmauswahl war auch der städtische Seniorenrat. Der Vorsitzende Eberhard Goll verwies bei der Vorstellung der neuen Broschüre darauf, dass die Kurse zum Umgang mit dem Smartphone sowie die Informationen über Twitter und Facebook immer beliebter werden. „Die Senioren wollen mit ihren Enkeln kommunizieren können.“ Der Seniorenrats-Vorsitzende warb aber auch für einen Neuzugang im Heft: Erstmals gibt es eine Einweisung zum Umgang mit dem Rollator. Dieser „Helfer“ trage wesentlich zur Erhaltung der Selbständigkeit bei. „Doch leider scheuen sich vor allem Männer, dieses Hilfsmittel zu nutzen.“

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