Naturfilmfestival : 370 Gäste bei Green Screen

Gäste und Gastgeber: Nicole Claussen, Pia Paugstadt, Willi und Herta Frahm, sowie Thies Hinrichsen und Michael van Bürk (beide Green Screen, von links). Fotos: Becker (2)
Gäste und Gastgeber: Nicole Claussen, Pia Paugstadt, Willi und Herta Frahm, sowie Thies Hinrichsen und Michael van Bürk (beide Green Screen, von links). Fotos: Becker (2)

Drei Tier- und Naturfilme wurden gestern im „Kinocenter“ gezeigt.

shz.de von
02. September 2018, 21:18 Uhr

Wenn sich „Green Screen“ ankündigt, ist das Kino voll – sogar bei bestem Wetter am Sonntagmorgen: Kinocenter-Chefin Nicole Claussen, Green-Screen-Pressesprecher Michael van Bürk und LZ-Redaktionsleiter Dirk Jennert begrüßten gestern 370 Leserinnen und Leser der Landeszeitung, die drei faszinierende Tier- beziehungsweise Naturfilme sehen wollten. Nicole Claussen hatte dafür ihre drei Säle kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Wer die jeweils etwa 50 Minuten langen Film sah, durfte anschließend seine Stimme abgeben. Dieses Votum entscheidet darüber, welcher Filmemacher zum Abschluss des Green-Screen-Festivals in Eckernförde den sh:z-Publikumspreis erhält. Bei dieser Wahl fließen auch die Ergebnisse aus den anderen sh:z-Standorten mit ein. „Sie können beruhigt alle drei Filme ankreuzen, denn alle sind sehr gut“, meinte Claussen scherzhaft bei der Begrüßung der Gäste. Michael van Bürk berichtete, dass 30000 Besucher beim größten Naturfilm-Festival Europas in Eckernförde erwartet werden. Darunter seien auch 200 Filmemacher und Produzenten. „Manche reisen dafür von Los Angeles nach Schleswig-Holstein.“

„Auf Wiedersehen Eisbär – Mein Leben auf Spitzbergen“ von Regisseur Asgeir Helgestad, „Der Kleine Panda – verborgen im Himalaya“ von Axel Gebauer und „Wunderwelt Schweiz – Das Tessin“ (Regie: Mi-Yong Brehm) wurden gestern gezeigt. Der Sieger des Publikumspreises wird dann im Rahmen des Festivals in Eckernförde bekanntgegeben, das in diesem Jahr vom 12. bis zum 16. September stattfindet.

Herta und Willi Frahm aus Osterrönfeld waren mit ihrer Enkelin Pia Paugstadt ins Kinocenter gekommen. „Ich liebe Naturfilme“, betonte die Achtjährige und fügte hinzu: „Und ich will nicht, dass die Umwelt so verschmutzt wird.“

Das Interesse für Natur verbinden Erika Hansen aus Borgstedt und ihren Enkel Lars Hansen. „Umwelt sei in der Schule noch nicht das große Thema gewesen“, stellte der 13-Jährige fest. Er und seine Großmutter waren von den schönen Aufnahmen begeistert, besonders von denen über den Kleinen Panda.
Der Kleine oder Rote Panda erinnerte Hannelore Dittmer daran, dass sie in den 1990-er Jahren selbst den Himalaya bereist hat. „Von Kathmandu in Nepal nach Lhasa in Tibet“, berichtete die Rendsburgerin. „Aber den Kleinen Panda habe ich nicht gesehen“. Stolz ist Hannelore Dittmer auf ihre beiden Enkeltöchter Pia und Vesna. Die beiden Teennager haben selbst schon mehrfach an Naturfilmprojekten mitgewirkt.

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