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Handball-Kreisliga der Männer : 37:32 – Fockbek/Nübbel II ärgert die eigene „Erste“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Kreisliga der Männer gewann die HSG Fockbek/Nübbel II das Vereinsduell gegen die eigene „Erste“ mit 37:32. Unterdessen setzte der TSV Owschlag II seinen Weg in Richtung Meisterschaft durch ein 33:28 über die SG Wift IV fort.

Unaufhaltsam marschiert der TSV Owschlag II in der Handball-Kreisliga der Männer weiter in Richtung Meisterschaft. Auch die SG Wift IV war beim 33:28 (13:16) kein entscheidendes Hindernis für den verlustpunktfreien Spitzenreiter. Verfolger Nummer eins bleibt der TSV Alt Duvenstedt II nach dem 30:24 (13:13)-Erfolg beim Vorletzten SV Tungendorf II. Der Tabellendritte SV Tungendorf I schrammte im Heimspiel gegen die HSG Hamdorf/Breiholz I knapp an einem Punktverlust vorbei. Am Ende reichte es zu einem glücklichen 23:22 (13:10)-Sieg. Ohne Chance war Schlusslicht HSG 91 Nortorf II bei der 17:28 (10:14)-Niederlage gegen die HSG Hamdorf/Breiholz II. Eine Überraschung gab es im Vereinsderby der HSG Fockbek/Nübbel. Die „Zweite“ ärgerte die „Erste“ und setzte sich am Ende deutlich mit 37:32 (18:17) durch.

TSV Owschlag II – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD  IV 33:28 (13:16)

„In den ersten 30 Minuten stimmte bei uns die Einstellung nicht. Vorne wurde nicht zielstrebig genug in Richtung Tor gegangen und oftmals nur halbherzig zurückgelaufen“, meinte Owschlags Betreuer Jürgen „Sidi“ Guber, der in der Halbzeitpause deshalb laut werden musste. Im zweiten Spielabschnitt gingen die Gastgeber dann wesentlich aggressiver zu Werke. Hinter der nun sattelfesten Deckung steigerte sich auch Torwart Holger Lenz. Beim 20:20 (41.) war der TSV wieder auf Augenhöhe und zog in der Schlussphase unaufhaltsam davon.

Tore für den TSV Owschlag II: Muhl (10/3), Seemann (7), Hentschel (6), Lenßen (3), Bensch (3), Horeis (2) und von Dewitz (2).
 

SV Tungendorf I – HSG Hamdorf/Breiholz I 23:22 (13:10)

Für die HSG Hamdorf/Breiholz I war es eine überaus unglückliche Niederlage. Zwar hatte der Gastgeber durchweg eine leichte Führung inne, doch im zweiten Spielabschnitt kam die HSG stark auf. „Uns hat am Ende das nötige Quäntchen Glück gefehlt“, meinte Trainer Marco Czerwinski. Seine Mannschaft kam mehrfach bis auf einen Treffer heran, doch der Ausgleich wollte einfach nicht fallen. „Dann wäre die Partie vielleicht gekippt“, mutmaßte Czerwinski. So aber lief die HSG bis zum Abpfiff der Tungendorfer Führung hinterher.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz I: Reschka (6), Mahler (4), Böhrnsen (3), M. Kaack (2), J. Kaack (2), Sachsenhausen (2), Hohnsbehn (2) und Reese (1).
 

SV Tungendorf II – TSV Alt Duvenstedt II 24:30 (13:13)

Der TSV Alt Duvenstedt II war zwar gewarnt, hielt sich aber einfach nicht an die Vorgaben. „Wir haben uns viel zu sehr dem Tempo der alten Herren des SV Tungendorf angepasst und im Angriff kaum schnelle Pässe gespielt“, bemängelte Duvenstedts Trainer Thorben Kutschke. Hinzu kam ein pomadiges Deckungsverhalten. So wurde weder gegen den Tungendorfer Rückraum geblockt, noch der Kreisläufer vernünftig abgedeckt. „Wir haben uns letztlich deshalb durchgesetzt, weil wir uns zehn Minuten zusammengerissen haben“, resümierte Kutschke.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt II: Wommelsdorf (14), Kossek (5), Reick (3), Peetz (2), Kammer (2), Reese (2), Möller und Tietje (je 1).
 

HSG Fockbek/Nübbel II – HSG Fockbek/Nübbel I 37:32 (18:17)

Die Anfangsphase stand ganz im Zeichen der Routiniers aus der „Zweiten“, die ein 4:1 vorlegten und die Drei-Tore-Führung bis kurz vor der Pause halten konnten. „In der ersten Halbzeit haben wir Jan Clausen nicht in den Griff bekommen. Er traf immer wieder aus dem Rückraum“, meinte Thorben Schneider, Spielertrainer der HSG Fockbek/Nübbel II. Im zweiten Spielabschnitt ließ er Clausen kurz decken. Zunächst blieb die „Erste“ aber noch dran. Erst in Überzahl konnten sich die Gastgeber vorentscheidend von 25:24 (44.) auf 30:24 (50.) absetzen. In der Schlussphase hatten die Routiniers keine Mühe, den Vorsprung über die Zeit zu retten.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel II: Marco Schnack (14/5), Storm (10), Staack (5), Schneider (3/1), Heermann (2), Walter (2/1) und Rohwer (1).

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel I: Clausen (11), Sö. Larsen (4), Chr. Cornils (4), Beeck (3), Ewers (3/2), Riebe (2), Vehstedt (2), Schneider (2) und Bruhn (1).
 

HSG 91 Nortorf II – HSG Hamdorf/Breiholz II 17:28 (10:14)

„Wir wussten nicht so recht, was auf uns zukommen wird“, ging die HSG Hamdorf/Breiholz laut Aussage von Sönke Kolb ein wenig verhalten in das Spiel. Schon schnell aber zeigte sich, dass es eine lockere Aufgabe werden würde. „Bis zur Pause hatte wir einen Vier-Tore-Vorsprung herausgespielt“, berichtete Kolb. Schon beim Seitenwechsel deutete sich nach Kolbs Aussage an, dass dem Gastgeber so langsam die „Puste“ ausging. Die HSG Hamdorf/Breiholz II dagegen konnte noch zulegen und baute die Führung nach der Pause auf elf Tore aus.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz II: Moll (7), Czernika (5), Wichmann (5), Thomas (4), B. Rohwer (4), Möller (2) und Höhling (1).

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