Ellerdorf : 3500 Besucher belohnen das Wilwarin-Team

Ausverkauft: Das Organisations-Team freute sich über 3500 Festival-Besucher.
1 von 4
Ausverkauft: Das Organisations-Team freute sich über 3500 Festival-Besucher.

Sechs Hektar groß war das Partygelände in Ellerdorf, das für das Wilwarin-Festival genutzt wurde. Die Organisatoren freuten sich über Rekord-Besucherzahlen. Auf fünf Bühnen heizten Musker den Fans ein.

von
10. Juni 2014, 06:00 Uhr

Das sonst so verlassene Gelände zwischen Ellerdorf, Eisendorf und Alt Mühlendorf verwandelte sich am Wochenende in einen „Zirkus wie vor 100 Jahren“. Und das mit Erfolg: Das Motto lockte 3500 begeisterte Anhänger zum Wilwarin-Festival. Das Fazit der 17. Auflage: Ausverkauft!

„Das ist die Belohnung für all unsere Arbeit, die wir das ganze Jahr über in das Projekt stecken“, freute sich Astrid Haintl vom Organisations-Team. Während die letzten Jahre um die 3000 Zuschauer nach Ellerdorf strömten, waren es nun 500 mehr. Die Zahl derer, die verzweifelt noch nach einer Karte suchten, war ungefähr genauso hoch. „Wir mussten sehr viele wieder wegschicken“, bedauerte Haintl, „aber mehr geht wirklich nicht.“

Auf dem rund sechs Hektar großen Partygelände wurde innerhalb von vier Wochen ein kleines Paradies geschaffen: Wer einen Rundweg machte, der wurde an jeder Ecke von etwas Neuem überrascht. Eine Hüpfburg für Groß und Klein, Schaukeln, bunte Lichter, Hängematten, Kletternetze, lebensgroße Figuren, liebevoll gestaltete Schilder, eine Schminkstation und auch eine Fotobox sorgten für jede Menge Spaß.

Zwischen insgesamt fünf Bühnen konnten die Gäste wählen und für jeden Geschmack war etwas dabei. Von der Main-Stage über die Elektro- bis hin zur Skate-Stage ließ das musikalische Programm kaum einen Wunsch übrig. Weit über 50 Bands, Soloacts und Dj’s sorgten das Wochenende über für die richtige Stimmung.

Wer eine Pause vom Tanzen brauchte, der ließ es auf dem weitläufigen Camping-Gelände etwas ruhiger angehen. In entspannter Atmosphäre wurde dort an jeder Ecke gegrillt, gespielt und in friedlicher Atmosphäre entspannt. „Große Zwischenfälle gibt es hier eigentlich nie“, berichtete die Polizei, „das geht meist alles ganz friedlich zu.“ Rund 300 ehrenamtliche Helfer sorgten das Wochenende über für einen nahezu perfekten Ablauf. Für eine Erfrischung am heißen Wochenende sorgte nicht nur der nahe gelegene See, sondern auch die Feuerwehr, die die Festival-Besucher mit einer kühlen Dusche aus dem Schlauch begrüßte.

Die Festival-Besucher waren so bunt gemischt wie das Line-Up. Von Alt bis Jung, aus Nah und Fern war alles vertreten. „Wir wollten eigentlich zum Rock am Ring“, berichtete Jens Zimmermann aus Soltau, „aber wir haben uns aufgrund der gemütlicheren Atmosphäre, dann doch fürs Wilwarin entschieden.“ Für Stephan Ziehmer war besonders der Poetry-Slam, „der von Jahr zu Jahr immer besser wird“, Grund genug, nach Ellerdorf zu reisen. „Ich habe vor lauter Lachen gar keine Luft mehr bekommen“, berichtete der Zuhörer aus Kiel.

Nach dem Wilwarin ist bekanntlich vor dem Wilwarin, betonte Astrid Haintl. „Die Vorbereitungen laufen bei uns das ganze Jahr über.“ Auf die 18. Auflage dürfen sich die Besucher auch jetzt schon freuen. Altbewährtes, aber auch Neues wird es geben. „Wir sind ein bunter Haufen, der sehr ideenreich ist – man darf sich also wieder überraschen lassen“, versprach Astrid Haintl.




zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen