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Handball, 3. Liga : 35 Auswärtstore: Kropp mit großer Lust auf Handball

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim klaren Auswärtssieg in Altlandsberg spielt die HSG mit dem Gegner Katz und Maus.

So sieht eine anständige Revanche aus. Mit 35:23 (15:8) fegten die Drittliga-Handballerinnen der HSG Kropp-Tetenhusen den MTV Altlandsberg aus deren Halle. Im Hinspiel brachten die Brandenburgerinnen der HSG noch die erste Saison-Niederlage bei. Damals traten sie in der Kropper Geestlandhalle sehr aggressiv auf und kauften den Gastgeberinnen den Schneid ab. Diesmal war es genau andersherum. Die Gäste aus Kropp zeigten wesentlich mehr Biss und waren viel präsenter als der MTV. „Wir hatten Lust auf Handball. Das hat man gemerkt. Unsere Körpersprache war sehr gut“, lobte Trainer Thomas Carstensen.

35 geworfene Tore waren gleichbedeutend mit einem Saison-Auswärtsrekord. Es hätten sogar noch mehr Treffer sein können. Angesichts des hohen Vorsprungs in der zweiten Halbzeit startete Carstensen den einen oder anderen Testballon, spielte mal mit zwei Kreisläuferinnen (Caja Lübker, Svenja Pahl) oder wechselte die Rückraum-Riege durch. „Wir haben noch einiges liegengelassen, aber das ist egal. Das wäre Jammern auf hohem Niveau. Es war eine tolle Mannschaftsleistung“, frohlockte Thomas Carstensen. Der Coach wusste gar nicht, wo er anfangen sollte zu loben. Ausfälle gab es an diesem Tag nicht. Zwei Spielerinnen hatten sich jedoch Extra-Streicheleinheiten besonders verdient. Da war zum einen Torhüterin Femke Lobstaedt. Sie parierte überragend und leitete viele Gegenstöße ein, die überwiegend von der elffachen Torschützin Sabrina Maier abgeschlossen wurden. „Die beiden stachen sicherlich aus einem guten Kollektiv heraus“, sagte der Trainer.

Es war ein Start-Ziel-Sieg für die Kropperinnen. Viktoria Varkonyi, die Altlandsberger Rückraumschützin, die der HSG im Hinspiel noch so große Schwierigkeiten bereitete, war diesmal so gut wie abgemeldet. Die Kropperinnen verstanden es, die üblicherweise giftige Atmosphäre in der Erlengrundhalle schnell abzukochen. Die MTV-Anhänger mussten neidvoll anerkennen, dass ihre stark abstiegsbedrohte Mannschaft an diesem Sonnabend nicht den Hauch einer Chance besaß.

Carstensen zog ein dementsprechend ein überaus positives Fazit der Auswärtsreise: „Ich bin wirklich sehr zufrieden. Die Stimmung im Team ist gut. Das zeigt sich dann auch auf dem Spielfeld“, unterstreicht er und fügte hinzu: „Wir wollen versuchen, noch so viele Spiele wie möglich zu gewinnen und wollen dabei vor allem Spaß haben. Am Ende müssen wir hoffen, dass Oldenburg oder Bremen patzen, um vielleicht noch einen Platz in der Tabelle nach oben klettern zu können.

HSG Kropp-Tetenhusen: Sacher, Lobstaedt – Pahl (5), Jörgensen, Seidel (3), Lübker (2), Maier (11), Schulz (2), Machau (8/3), Börnsen, Ohm (2), Rohwer (2), Hansen, Pauli.

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