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Handball : 35:28 – HSG Hohn/Elsdorf startet mit Torrekord

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim Sieg zum Saisonauftakt warf die Mannschaft von Trainer Thies Schmalfeld so viele Tore wie in keiner Partie der letzten Spielzeit.

So darf es weitergehen in der Handball-Oberliga! Nicht nur der HSG Hohn/Elsdorf glückte das erste Saisonspiel, sondern auch die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg und der TSV Alt Duvenstedt sammelten am ersten Spieltag Punkte. Während Alt Duvenstedt unentschieden spielte und Westerrönfeld knapp gewann, konnte Hohn/Elsdorf gegen die SG Hamburg-Nord ein deutliches 35:28 (17:15) verbuchen.

Dabei sticht vor allem die Zahl der geworfenen Tore heraus, denn 35 erzielte die HSG in keinem einzigen Spiel der Vorsaison. „Echt nicht? Das wusste ich gar nicht“, sagte Trainer Thies Schmalfeld nach der Partie überrascht. Auf das Überraschungsmoment hatte auch der Gegner SG Hamburg-Nord gesetzt, denn der Aufsteiger begann mit einer frechen 1:5-Abwehr, bei der bis auf ein Spieler alle anderen vor dem Sechsmeterkreis herumwuselten und den Angriff zu stören versuchen. Das machte die ohnehin schwierige Aufgabe, gegen einen Aufsteiger, der zum Ziel Klassenerhalt unbedingt geschlagen werden musste, anzutreten, noch aufregender. „Ich war vor dem Anpfiff etwas nervös, weil man nach der Vorbereitung nie so genau weiß, wo man steht“, gab Schmalfeld zu. Deshalb dauerte es einige Zeit, bis Hohn sich etwas absetzen konnte. Kurz vor der Halbzeit freute man sich über eine 17:13-Führung und da wusste der Trainer, dass zumindest einige Dinger in der Vorbereitung gefruchtet haben müssen. Wenn ein Spieler wie Ulf Thöming – sonst eher Rückraumschütze von der Neun-Meter-Linie – gegen eine offensive Deckung sieben Tore macht, spricht das Bände. „In diesem Jahr ist er richtig fit, hat sich noch mal für seine wohl letzte Saison in der ‚Ersten’ einiges vorgenommen“, lobte Schmalfeld. Dessen taktisches Ziel in dieser Serie sei, den direkteren Weg zum Tor zu suchen und statt der im letzten Jahr häufig erfolglosen Rückraumwürfe den Zweikampf Mann gegen Mann zu suchen. „Ich habe den Eindruck, dass wir das bereits gegen Hamburg gut umgesetzt haben“, glaubt Schmalfeld.

Sein Team ließ nie nach und hatte bereits 15 Minuten vor dem Ende beim 30:22 das Spiel gewonnen. Das war die richtige Zeit, um die Jungspieler Brown und Oettershagen ins Getümmel zu werfen. Letzterer qualifizierte sich auch prompt, die obligatorische Bierkiste für das erste Punktspieltor im neuen Team bezahlen zu dürfen. Auch wenn Hamburg seine Abwehr nach der erfolglosen totalen Offensive später auf 6:0 umstellte, siegte Hohn/Elsdorf letztlich souverän mit sieben Toren. „Ein wichtiger Sieg gegen den Abstieg, bei dem die Routiniers ihr Können gezeigt und die Youngster ihre Einsatzzeiten bekommen haben“, urteilte Schmalfeld zufrieden.

HSG Hohn/Elsdorf: Dobratz, Treziak – Brown, Petersen, Katzmann, Oetterhagen (1), Küch (1), Goetzin (2), Plöhn (4), Hohnsbehn (3), Möller (5), Gosch (5), Oeltjen (7), Thöming (7).

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