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3. Handball-Liga der Frauen : 35:20 – HG OKT lässt Rostockerinnen nicht den Hauch einer Chance

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen feierte die HG OKT gegen den Rostocker HC einen ungefährdeten 35:20-Erfolg. Beste Werferin bei den Gastgeberinnen war Franziska Peters, die ihren 500. Treffer für die HG OKT erzielte.

Nach dem 23:25 im Topspiel beim SV Henstedt-Ulzburg präsentierten sich die Drittliga-Handballerinnen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) im Heimspiel gegen den Rostocker HC gut erholt. Die abstiegsbedrohten Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern wurde mit einem 20:35 (9:16) auf die Heimreise geschickt.

Von Beginn an zeigte die HG OKT in der Geestlandhalle in Kropp, dass sie den Gästen aus Rostock spielerisch und physisch überlegen war. Geführt von einer mit viel Übersicht agierenden Imke Seidel überzeugte vor allem Franziska Peters. „Sie hat nicht nur elf Tore erzielt, sondern auch in der Abwehr mit ihren schnellen Beine dafür gesorgt, dass die Rostocker Angriffsreihen wenig zum Zuge kamen“, sagte OKT-Trainer Vagn Hansen. Als Sahnehäubchen erzielte Peters per Siebenmeter auch noch ihr 500. Tor für Owschlag. Auch ihre Mannschaftskollegen lieferten eine respektable Leistung ab. Trotz der vielen spielerischen Experimente, die ihnen ihr Trainer von Beginn an abverlangte, blieben sie fokussiert und ließen sich im Spielfluss nicht stoppen. Der RHC konnte den Schleswig-Holsteinerinnen nicht das Wasser reichen, besaß keine spielerischen Mittel, um die Hansen-Schützlinge in Gefahr zu bringen. „Wir agierten kopflos. Uns fehlte es auf allen Positionen an der nötigen individuellen Klasse – vom spielerischen gar nicht zu reden. Einzig unsere Torfrau Annelie Freitag konnte phasenweise überzeugen“, äußerte sich die Gästetrainerin und ehemalige Jugend-Nationaltrainerin Ute Lemmel ernüchternd. Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Maria Wurlitzer und Josephin Schulz verfüge ihr Team seit Januar über keinen drittligatauglichen Kader mehr, betonte Lemmel. Diese sicherlich für Rostock widrigen Umstände schmälern aber nicht die Leistung der Gastgeberinnen. Der Tabellenvierte begann in der Abwehr mit einer 6:0-Formation und erspielte sich von Beginn an einen komfortablen Vorsprung, sodass es mit 16:9 in die Halbzeit ging.

Als Hansen dann im zweiten Durchgang auf eine offene Abwehr umstellte und seinen Spielerinnen damit die Zügel lockerte, kam deutlich mehr Schwung ins OKT-Spiel. Das Hansen-Ensemble wurde nicht müde und lief einen Gegenstoß nach dem anderen. Mitte der zweiten Halbzeit betrug der Vorsprung bereits 13 Tore. Lediglich die Konzentration im Torabschluss gab auf Seiten von OKT Anlass zur Kritik „Wir haben noch zu viele Chancen liegen gelassen“, gibt sich Linksaußen Katrin Rohwer selbstkritisch. Der zehnte Saisonsieg im 16. Anlauf verdeutlicht, dass die HG OKT in dieser Form zweifellos zu den Top-Teams der Liga gehört. Spannend dürfte es am 12./13. März werden, wenn in Harrislee das HVSH-Final Four steigt. Im Halbfinale geht es dann gegen den Liga-Konkurrenten Henstedt-Ulzburg.

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Seidel (4), Küppers, K. Rohwer (3), Steffek (7), Pahl (3), Linke, Peters (11/4), H. Rohwer (3), Machau (2), Lübker (1), Janeckova (1).

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