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Handball, 3. Liga : 34:26 – Leicht und locker zum nächsten Erfolg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Handballerinnen der HSG Kropp-Tetenhusen feiern in der 3. Liga Saisonsieg Nummer 14.

Sieg Nummer 14 ist in Sack und Tüten. Die HSG Kropp-Tetenhusen eilt in der 3. Handball-Liga der Frauen weiter von Kantersieg zu Schützenfest. Zehn Tore gegen Owschlag, zwölf gegen Altlandsberg, 15 gegen Buxtehude und jetzt am Sonnabend immerhin noch acht Treffer Vorsprung gegen den Frankfurter HC: Die Mannschaft von Trainer Thomas Carstensen fährt den nächsten ungefährdeten Heimsieg in der Geestlandhalle ein. Diesmal hieß es am Ende 34:26 (15:12). „Wir haben das Spiel von Anfang an dominiert. Auch wenn wir vielleicht nicht so gut gespielt haben, wie die beiden Spiele davor“, sagte Carstensen.

Sein Team kam extremst gut aus den Startlöchern, führte nach 20 Minuten schon mit 13:6 gegen die 500 Kilometer weit gereisten Gäste. Der scheinbar sichere Vorsprung veranlasste den Coach dazu, seiner Stammformation eine Pause zu gönnen und drei, vier frische Spielerinnen von der Bank zu bringen. Die Wechsel unterbrachen jedoch den Spielfluss, der FHC schnupperte Morgenluft und verkürzte bis zur Pause auf 15:12. Das Gefühl, dass die Gäste hier in Kropp was mitnehmen können, hatte jedoch kaum einer, selbst wenn sie angetrieben von ihrer alles überragenden 18-jährigen Torjägerin Juliane Riedel (zwölf Tore) in der 37. Minute nochmal auf ein Tor herankamen (19:18). Carstensen hatte längst zurückgewechselt. Im Schlussdrittel setzte sich die HSG schließlich ab.

Gewohnt stark präsentierte sich dabei das „Trio Infernale“ Kristin Machau (neun Tore), Lena Schulz (fünf) und Sabrina Maier (sieben). In guter Verfassung war zudem Kreisläuferin Svenja Pahl, die nicht nur fünf Tore erzielen konnte, sondern auch viele Lücken für ihre Teamkameradinnen riss und zahlreiche Strafwürfe herausholte. Die HSG schaukelte die Führung souverän über die Zeit. Carstensen: „Das war solide.“

Zumal fünf Spielerinnen der „Ersten“ am Sonnabend im doppelten Einsatz waren. Direkt vor der Partie der 3. Liga halfen die U23-Mädels Inra Krück, Kristin Machau, Femke Lobstaedt, Caja Lübker und Imke Seidel bei der akut abstiegsgefährdeten eigenen 2. Mannschaft in der Schleswig-Holstein-Liga aus. Trotz ihrer Unterstützung verlor der Vorletzte knapp mit 25:27 gegen den Spitzenreiter aus Bredstedt. Eine Woche haben sie jetzt Zeit, Kraft zu tanken für den nächsten Einsatz kommenden Sonntag in Oyten.

HSG Kropp-Tetenhusen: Sacher, Lobstaedt – Pahl (5), Jörgensen, Seidel (5/1), Lübker, Maier (7), Schulz (5), Machau (9/2), Börnsen (3), Ohm, Hansen, Krück.

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