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Handball-SH-Liga : 33:34 – Paul-Team fehlt in Kronshagen die Frische

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am 5. Spieltag der Handball-SH-Liga hat es auch die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg erwischt.

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Das Team von Trainer Volker Paul kassierte beim TSV Kronshagen mit 33:34 (15:16) die erste Saisonniederlage, bleibt aber aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber dem TuS Lübeck Tabellenführer.

Die Partie begann für die Gäste bereits erschreckend, als Dany Jüschke einen Abpraller Niklas Ranfts ergatterte und unbedrängt das leere Tor um satte drei Meter in der Höhe verfehlte. Da der Torhüter nach gerade neben seinem Kasten unterwegs war, hätte Jüschke einfach nur treffen müssen. „Das war symptomatisch für das ganze Spiel, wir konnten einfach zu keiner Zeit an die geschlossene Leistung der letzten Wochen anknüpfen“, kritisierte Volker Paul sein Team. Nach der großartigen Leistung im Pokalspiel gegen die SG Wift (zehn Tore) konnte Ranft diesmal nicht Gleiches vollbringen. Schlimmer noch, der Halbrechte musste sogar kurz vor der Halbzeit verletzt aufhören. Dafür war Jens-Christian Woldt glänzend aufgelegt und das trotz einer Erkältung, die nur kurze Einsätze zuließ. „Er war mit Magnus Hannemann einer von zweien, die zu überzeugen wussten. Der Rest zeigte nur wechselnde Leistungen“, meinte Paul. Seine Mannschaft gestaltete die Partie trotzdem in der ersten Hälfte ausgeglichen und korrigierte sogar einen 10:13-Rückstand zum 15:16 zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel gerieten die Gäste mit 17:22 ins Hintertreffen und liefen dem Fünf-Tore-Rückstand bis zum 25:30 hinterher. In den letzten zehn Minuten ließ Paul in der Abwehr offensiver decken, sodass seine Mannschaft zu einigen Ballgewinnen kam, Tor um Tor aufholte und in der 59. Minute den 33:33-Ausgleich erzielte. Doch Kronshagens Finn Detlefsen traf kurz vor Schluss in Überzahl per Freiwurf zum 34:33-Endstand. „Die Ausfälle, die angeschlagenen Spieler und eventuell das Pokalspiel sind sicher Ursachen für die Niederlage, aber auch die schwache Abwehrleistung mit zum Teil fehlender Laufbereitschaft sowie eine schwache Wurfausbeute haben dazu beigetragen“, meinte Paul mit Blick auf die Statistik, die 25 Fehlwürfe, zehn technische Fehler und fünf vergebene Strafwürfe aufwies.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Martensen, Tietjen – Jüschke (3), Reick, Seehase , Pieper (1), Hannemann (9), Cardis (2), Ranft, Sawitziki, Woldt (10)/3), Fisch (8), Sievers (1).

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