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Handball-Oberliga : 33:28 – Alt Duvenstedt trotzt den Personalproblemen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Obwohl der TSV mit einigen Ausfällen zu kämpfen hatte, feierte er bei Dithmarschen LH einen wichtigen Auswärtssieg.

Der Stein, der den Oberliga-Handballern des TSV Alt Duvenstedt vom Herzen gefallen ist, war trotz hämmernder Beats noch in der angrenzenden „Pahlazzo“-Diskothek zu hören. Mit 33:28 (12:15) rangen die Männer von Trainer Thomas Carstensen den Hausherr Dithmarschen LH nieder. Zwei Punkte, die Gold wert sind im Kampf um den Klassenerhalt. Der TSV kann vorerst die Abstiegszone verlassen. Carstensen blickt als gebrandmarktes Kind schon weiter in die Zukunft: „Der Sieg ist auch wichtig, weil wir nun mit 3:1 Punkten das direkte Duell gegen einen direkten Konkurrenten gewonnen haben“, erklärt der Coach. Zur Erinnerung: 2012 mussten die Alt Duvenstedter trotz Punktgleichheit und eines besseren Torverhältnisses gegenüber dem FC St. Pauli den Gang in die Schleswig-Holstein-Liga antreten.

Die Vorzeichen ließen jedoch alles andere als einen Auswärtssieg des TSV in Pahlen erahnen. Stamm-Regisseur Christian Eichstädt fehlte aufgrund einer Rotsperre, Norman Koch und Ference Buechler meldeten sich erkrankt ab, und auch der dauerhüstelnde Tobias Müller konnte nur einige Minuten eingesetzt werden. Umso bemerkenswerter ist die Leistung gegen einen voll besetzten Dithmarscher Kader in einer lautstarken Eiderlandhalle einzustufen.

In der ersten Spielhälfte waren jedoch die Gastgeber mit den Routiniers Rainer Kobs und Andre Hennings am Drücker. Die Gäste standen schlecht gegen Dithmarschens Angreifer, auch Freddy Klapdor hatte schon bessere Tage zwischen den Pfosten erlebt. Vorne bissen sich die Alt Duvenstedter am starken Keeper Jan Carstens die Zähne aus. Zwischenzeitlich lagen die „Düwels“ 15:9 vorne. Psychologisch wichtig war, dass sich die Gäste bis zum Halbzeitpfiff auf 12:15 herankämpften. Nach dem Seitenwechsel folgte die Wende. Für den umgeknickten Matti Voß wechselte Matthias Koslowski in den Mittelblock, im Angriff ersetzte Nils Petersen Voß auf Halbrechts. Tim Frahm rückte auf die Mitte-Position und Lasse Quarck sicherte das Alt Duvenstedter Gehäuse. In der Formation erzeugten die Gäste immensen Druck über die erste und zweite Welle, dem die Hausherren irgendwann nicht mehr Stand hielten. Hinzu kam ein zielsicherer Sascha Schwarz als Topshooter mit zehn Buden. Beim 22:21 ging der TSV erstmals in Führung und gab diese bis zum Abpfiff nicht mehr her.

Einzige Wermutstropfen sind die Verletzungen von Matti Voß und Marian Palkus (Knie verdreht).

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor (1.-12.), Quarck (ab 12.) – Koslowski (2), Dau (4), Frahm (1), N. Petersen (4), Höpfner (6/5), Hagge (4), Palkus (1), Schwarz (10), Voß (1), Müller, S. Petersen.

 

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