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Handball-SH-Liga : 32:31 – Alt Duvenstedt dreht das Spitzenspiel in der Schlussphase

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In einer nervenaufreibenden Partie hat der TSV am Ende die Nase vorn.

Als kurz vor dem Abpfiff der letzte Strafwurf im Spitzenspiel der Handball-SH-Liga zwischen der HSG Tarp/Wanderup und dem TSV Alt Duvenstedt neben dem Tor von Normen Koch ins Aus knallte, musste Gunnar Kociok erst mal kräftig durchatmen. Nicht nur, dass Tarps verworfener Siebenmeter den 32:31 (14:14)-Sieg und somit zwei weitere Punkte für die Alt Duvenstedter bedeuteten. Vielmehr war das Duell des Tabellendritten gegen den Zweiten eins, das die Nerven belastete. Kociok: „Gute Szenen, schlechte Szenen, Spannung, gewöhnungsbedürftige Schiedsrichterentscheidungen, eine Rote Karte – da war alles dabei.“

Die erste Halbzeit begann ernüchternd. Schon nach drei Minuten musste Tim Frahm mit einer Knieverletzung das Feld verlassen. Offenbar war dem Mittelmann bei einer Aktion die Kniescheibe herausgesprungen. Dadurch kam Christian Eichstädt zu unerwarteten 57 Minuten Einsatzzeit, denn zurzeit hat auf der Spielmacherposition eigentlich Frahm die Nase vorn. „Seine ersten Würfe waren zwar noch Rückgaben zum Tor, aber danach hat er ein Klassespiel abgeliefert“, lobte Kociok den erfahrenen Eichstädt. Während die Partie in der ersten Hälfte noch erwartungsgemäß ausgeglichen mit wechselnden Führungen vonstatten ging, sorgte die zweite Halbzeit für mehr Aufregung. Plötzlich bekam Tarp einen Lauf und setzte sich über 20:15 auf 24:17 (43.) ab. „Das war eigentlich schon die Vorentscheidung, aber meine Jungs kamen zurück“, jubelte Kociok. Zwei Gründe für diesen Umschwung hatten eine Pfeife im Mund. Die Rote Karte für Tarps Spielmacher Lasse Worm (bis dahin fünf Tore) sei selbst für Kociok „nicht nachvollziehbar“ gewesen und dennoch legte der Trainer den Finger tief in die Wunde, indem er den zweiten Spielmacher, Thorben Ilper, danach in Manndeckung nahm. Diese Variante und ein gleichzeitig souverän agierender Eichstädt drehten die Partie. Der TSV schaffte es, beim 31:30 erneut in Führung zu geraten und schließlich zu gewinnen. „Das war der Hammer und gleichzeitig meiner erster Sieg in Tarp in all meinen Trainerjahren“, freute sich Kociok.

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Koch – Frahm (1), Koslowski (3), L. Kock, Schwarz (5), Eichstädt (7/3), Büchler (2/1), N. Petersen (1), Dau (8), Höpfner, S. Petersen, Hagge (3), Sievers (2).

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