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Handball-Oberliga : 31:36 – Wieder kein Sieg in fremder Halle für die HSG Hohn/Elsdorf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Mannschaft von Trainer Thies Schmalfeld kann auch bei der SG Hamburg-Nord ihre Auswärtsschwäche nicht ablegen.

Die HSG Hohn/Elsdorf hat ihre Auswärtsschwäche in der Handball-Oberliga der Männer am Sonnabend nicht ablegen können und mit 31:36 (18:18) bei der SG Hamburg-Nord verloren. Damit wartet sie weiterhin auf den ersten Sieg in fremder Halle.

Trainer Thies Schmalfeld lastete die Niederlage auch einen Tag nach der Partie noch ziemlich auf der Seele. „Ich bin immer noch angefressen. Wir waren gut vorbereitet, gut auf Hamburg-Nord eingestellt, aber wir haben letztlich nicht das gezeigt, was man auswärts zeigen muss“, haderte er. Er kritisierte: „Leger, Dreher und Heber klappen halt nur in der eigenen Halle. Wir müssen auswärts zu einhundert Prozent konzentriert sein, sonst funktioniert das nicht.“ Zunächst jedoch sah es so aus, als könne sein Team endlich einmal doppelt in der Ferne punkten. Es führte 13:8, musste dann aber die Hanseaten mit 13:13 ausgleichen lassen. Bis dahin stellte die HSG eine sichere Deckung, die den Gegner zu gut parierbaren Würfen zwang. „Aus unerfindlichen Gründen haben wir nach dem 13:8 aber damit aufgehört und vorn die Bewegung eingestellt. Plötzlich wurde der Kreisläufer angespielt, ohne dass er überhaupt eine Chance hatte, an den Ball zu kommen“, sagte Schmalfeld. Während der Hamburger Keeper flache Würfe reihenweise parierte, hatte der HSG-Coach im oberen Bereich eine Schwäche des Schlussmanns ausgemacht und das seinen Spielern in der Halbzeitpause mitgeteilt. „Und dann kommt als nächstes ein Dreher. Das war nur eine von mehreren Ansagen, die nicht beachtet wurden“, ärgerte sich der Trainer. Eine weitere sei die fehlende Disziplin der Außen gewesen. „Sie sollten beim Tempogegenstoß absichern und nur unser Vorgezogener sollte starten, das klappte aber auch nicht“, sagte Schmalfeld. So setzte sich Hamburg auf 27:21 Mitte der zweiten Halbzeit ab und gab das Spiel nicht mehr aus der Hand.

31:36 lautete schließlich das Endergebnis aus Sicht der HSG Hohn/Elsdorf, was keine gute Ausgangsbasis für das anstehende Derby am Freitagabend gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg ist. „Wenn wir nicht auswärts punkten, müssen wir das eben zuhause tun“, forderte der Hohner Trainer abschließend mit Blick auf das kommende Spiel gegen den Lokalrivalen.

HSG Hohn/Elsdorf: Dobratz, Treziak – Oettershagen (1), Thöming (4), Möller (4), Oeltjen (8), Küch (3), Reinsch, Petersen (2), Gosch (8/1), Kuhrt, Hohnsbehn (1).

 

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