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Handball-Oberliga : 30:41 – Alt Duvenstedter sind dem Hamburger Tempo nicht gewachsen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit einer deftigen 30:41 (10:18)-Klatsche musste die Mannschaft von Trainer Thomas Carstensen die Heimreise antreten.

Null Chance hatten die Oberliga-Handballer des TSV Alt Duvenstedt gestern Abend beim HSV Hamburg. Mit einer deftigen 30:41 (10:18)-Klatsche musste die Mannschaft von Trainer Thomas Carstensen die Heimreise antreten. „Das war erbärmlich. Wir haben unzählige technische Fehler produziert. Ich denke, dass wir ein Kopfproblem haben. Einige Spieler sollten ihre Einsatzbereitschaft mal kritisch hinterfragen. In dieser Verfassung ist es schwer, positiv an die nächsten wichtigen Aufgaben heranzugehen“, bilanzierte ein kopfschüttelnder TSV-Coach nach Abpfiff.

Hatte Carstensen noch im Vorfeld gemutmaßt, die Spielanlage des HSV läge seiner Mannschaft, musste er nach 60 einseitigen Minuten zugeben, dass der Tempohandball der Hanseaten eine Nummer zu hoch war für sein Team. Der HSV ließ von Beginn an keinen Fünkchen Zweifel aufkommen, wer die Halle als Sieger verlassen würde. „Unser Rückzugsverhalten war katastrophal“, ärgerte sich Carstensen, der auf die verletzten Ruben Hagge und Marian Palkus verzichten musste.

Egal, in welcher Aufstellung es Carstensen auch versuchte, der Motor der Gäste stotterte immer. Zu oft scheiterten die TSV-Schützen am gut aufgelegten, erst 19-jährigen Keeper Max Henri Herrmann. Zur Ehrenrettung muss erwähnt werden: Das Torwart-Talent kam schon in der vergangenen Saison im Champions League-Halbfinale gegen den THW Kiel zum Einsatz. Auch der zweite Hamburger, der im Kader des Bundesliga-Teams steht, deutete sein Können an. Der bullige Linkshänder Kevin Herbst traf sieben Mal.

Die Alt Duvenstedter erlaubten sich dagegen zu viele hastige Abschlüsse und einfache Fehler. Gefühlte 20 Mal suchten sie verzweifelt den Kreis, immer wieder landete der Ball in den Armen der Gastgeber oder auf dem Fuß des bedauernswerten Matthias Koslowski, der bezeichnenderweise keinen Treffer markieren konnte. Schlussendlich durften sich die Alt Duvenstedter beim HSV bedanken, dass die verpatzte Auswärtstour nicht in einem Desaster endete. Ab der 40. Minute brachte Coach Jens Häusler seine zweite Garde und wechselte Torwart Herrmann aus. Hätte der HSV volle Pulle durchgezogen und Freddy Klapdor nicht noch den einen oder anderen Wurf pariert, hätte der HSV 50 Tore werfen können.

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor (1.- 30., ab 37.), Quarck (31.- 37.) - Koslowski, Dau (7), Frahm (2), N. Petersen (3), Müller, Buechler (6), Höpfner (1/1), Eichstädt (4/2), Hagge, Palkus, Schwarz (3), Voß (4).

 

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