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Fussball : 3:2-Arbeitssieg nährt Aufstiegsträume des Rendsburger TSV

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Rendsburger TSV bleibt in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost ein Titelkandidat.

Der glanzlose 3:2 (1:0)-Auswärtserfolg war bereits der sechste Saisonsieg.

Die Gäste wurden vom GSC fast eingeladen das Spiel zu machen. Die Gettorfer blieben zu weit weg vom Mann, verloren mal erkämpfte Bälle postwendend, und wirkten bei Standards unsortiert. „. Wir waren spielerisch die bessere Mannschaft“, befand RTSV-Trainer Christian Heider. Und so war die Führung für seine Elf auch nicht überraschend. Jonas Heider war nach einem Standard per Kopf zur Stelle (24.). Das beste an den ersten 45 Minuten war, dass der RTSV – der auch keinen guten Fußball zeigte – die schwachen Gäste nicht mit weiteren Gegentoren bestrafte. Fast hätte Christian Schössler nach 36 Minuten sogar das 1:1 besorgt, als er nach dem einzigen gefährlichen Spielzug über Boy Bröckler und Daniel Hansen die Hereingabe nur um Zentimeter verpasste.

Nach der Pause kam der GSC engagierter aus der Kabine. Und der RTSV machte den Fehler, dass er die Gastgeber gewähren ließ. Felix Riemann prüfte mit einem Freistoß in der 49. Minute RTSV-Keeper Sören Wiechert, der jedoch zur Ecke klären konnte. Die Rendsburger verloren nun ihrerseits zu schnell die Bälle, und kamen dennoch nach 56 Minuten zu einer Großchance, doch Jan-Ole Bruhns zog aus 15 Metern selber ab, anstatt seine zwei völlig allein gelassenen Mitspieler Mustafa Korkmaz und Serdzan Redzepovski in der Mitte zu bedienen.

Nach einer Stunde nahm die Partie aber an Fahrt auf. Erst traf Jannik Heider – erneut nach einem Standard – per Kopf zum 0:2 (63.), doch nur eine Minute danach, verkürzte Bröckler schon wieder auf 1:2 (64.). Der GSC war wieder im Spiel, aber Tobias Gravert bekam den Ball aus sechs Metern nicht an Sören Wiechert im RTSV-Tor vorbei. So knipste Jannik Heider auf der Gegenseite in der 67. Minute das 3:1 und brachte den RTSV endgültig auf die Siegerstraße. Diese verließ der Favorit auch nach dem 2:3-Anschlusstreffer (79.) nicht mehr, da GSC-Kapitän Gravert wegen zweier Dummheiten vom Platz flog und so eine weitere Aufholjagd in der Schlussphase zu Nichte machte. „Der Sieg war für uns hochverdient. Durch unnötige Tore aus dem Nichts ist Gettorf zwei Mal wieder rangekommen“, meinte Heider.

RTSV: Wiechert – Ja. Heider, Herzig, Müller, Sievers – Lehmann, S. Redzepovski (80. Hehlert) – Schnepel (46. M. Redzepovski), Jo. Heider, Bruhns – Mu. Korkmaz (68. Rathjen).

SRin: Heidenreich (TSV Dahme)

Zuschauer: 55.

Tore: 0:1 Jo. Heider (24.), 0:2 Ja. Heider (63.), 1:2 Bröckler (64.), 1:3 Ja. Heider (67.), 2:3 Ratjens (79.).

Gelb-Rote Karte: T. Gravert (85., wdh. Meckern).

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erstellt am 29.Sep.2013 | 19:47 Uhr

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