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3. handball-Liga der Frauen : 29:16 – OKT deklassiert den Tabellennachbarn

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen schlug die HG OKT den Tabellennachbarn VfL Oldenburg II mit 29:16 (17:10). „Bei uns passte alles“, sagte ein mehr als zufriedener OKT-Trainer Olaf Keck nach Spielschluss

Das war eine beeindruckende Vorstellung: Die Drittliga-Handballerinnen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen haben das Duell der Tabellennachbarn mit dem VfL Oldenburg II mit 29:16 (17:10) für sich entschieden und rücken auf Platz 7 vor. „Wir haben heute durch unser aggressives Abwehrspiel dem Gegner schon in den ersten zehn Minuten den Schneid abgekauft. Bei uns passte alles“, analysierte ein mehr als zufriedener OKT-Trainer Olaf Keck nach Spielschluss.

Vor 100 Zuschauern in der Kropper Geestlandhalle legten die Gastgeberinnen den Grundstein zum Sieg bereits in der Anfangsphase. Aus einer sehr beweglichen 6:0-Abwehrformation wurde um jeden Ball konsequent gekämpft. Das zeigte beim VfL Wirkung. Während Oldenburgs Rückraumspielerin Lisa Prante ihre Mannschaft mit drei Toren bis zum 3:3 noch im Spiel hielt, änderte sich das anschließend. Die OKT-Abwehr stellte sich auf Prante ein und blockte deren Würfe, oder Sophie Fasold im OKT-Tor hielt. Fasold war es auch mit zu verdanken, dass sich den Keck-Schützlingen durch schnelles Umschaltspiel im Gegenzug immer wieder Chancen auftaten. Diese wurden überwiegend genutzt. So zog OKT von 7:3 (9.) auf 13:7 (20.) davon. VfL-Trainerin Alexandra Hansel nahm bereits in der ersten Halbzeit innerhalb von acht Minuten zwei Auszeiten, um ihre jungen Spielerinnen neu einzustellen. Das zeigte allerdings nicht die gewünschte Wirkung. Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten war bei den jungen Oldenburgerinnen bereits sichtlich gebrochen. Dies machte sich das Team von Trainer Olaf Keck durch weiterhin konzentriertes und konsequentes Abwehr- und Angriffsspiel zu Nutzen. Seine Mannschaft war immer mindestens um den einen, entscheidenden Schritt schneller. Beim Stand von 17:10 wurden die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit startete mit einer taktischen Umstellung von VfL-Trainerin Hansel. Oldenburg spielte nun im Angriff mit dem siebten Feldspieler. Doch mit diesem Schachzug erwies die Trainerin ihrer Mannschaft einen Bärendienst. Bis zur 35. Spielminute war OKT auf 21:10 davongezogen. Das war einfach: OKT eroberte in der Abwehr den Ball und warf diesen direkt ins leere VfL-Tor. Hansel hielt bis Spielende an dieser Taktik fest. Ein besseres Händchen hatte Keck. Seine Wechsel vollzogen sich ohne Bruch für das OKT Spiel, sodass sich alle Spielerinnen nahtlos ins Spielgeschehen einfügten und ihren Anteil am deutlichen Sieg hatten.

HG OKT: Fasold (1), Lobstaedt – Ewert (3), Greinke, Lübker (1), Jörgensen (3), Nissen, Peters (6), Steffek (3), Seidel (6/3), Trceziok (1), Detlefsen (1), Rohwer (4).

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