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Handball-SH-Liga, Männer : 28:30 – Schockstarre in Alt Duvenstedt nach dritter Pleite in Folge

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga der Männer kassierte der TSV Alt Duvenstedt mit dem 28:30 gegen den Bredstedt bereits die dritte Niederlage in Folge. In der 48. Minute hatte das Team von Trainer Gunnar Kociok noch 27:22 geführt.

Es wird langsam brenzlig für den TSV Alt Duvenstedt. Auch das dritte Saisonspiel in der Handball-SH-Liga der Männer ging verloren, gegen den Aufsteiger Bredstedter TSV gelang in eigener Halle nicht mehr als ein 28:30 (15:15). Was sich nach einer „harmlosen“ Zwei-Tore-Niederlage anhört, führte zur Schockstarre aller Beteiligten nach dem Abpfiff. „Jeder, der irgendetwas mit dem TSV Alt Duvenstedt zu tun hat, konnte es nicht fassen“, beschrieb Trainer Gunnar Kociok die Stimmung. Ausschlaggebend war, dass sein Team noch in der 48. Minute mit 27:22 geführt hatte und dann eine unerklärliche 0:8-Serie in Kauf nehmen musste, die schlussendlich den Sieg kostete. „Es war, als hätte plötzlich jemand den Stecker gezogen. Es ging nichts mehr. Ich kann es selbst nicht erklären“, haderte Kociok mit dem schon fest eingeplanten Sieg. Zwar war den Alt Duvenstedtern deutlich anzumerken, dass sie ihren ersten „Zweier“ in dieser Saison einfahren wollten, sie kämpften und taten alles für den Erfolg, aber immer wieder auch war offensichtlich, dass die Eingespieltheit noch fehlt. „Wir schaffen es jeweils immer nur, die erste Viertelstunde in jeder Halbzeit gut zu spielen, danach passieren zu viele Fehler“, monierte Kociok.

Vor der Pause konnte seine Mannschaft ein 8:4 nicht verteidigen und schaffte erst mit einem direkten Freiwurf Tim Daus das 15:15-Remis mit der Sirene. Danach lief es wie bereits beschrieben ebenfalls nur bis zwölf Minuten vor Schluss gut. „Wir verlieren allein zwanzig Bälle durch vergebene Chancen, das ist einfach zu viel“, sagte Kociok, der während der kolossalen Talfahrt zum hilflosen Zuschauen verdammt war. „Ich konnte auch nichts mehr machen, das war einfach nur bitter. Ich habe das so keinem meiner Spieler gegönnt, das tat richtig weh, dieses Spiel noch zu verlieren“, so Kociok. Doch sein Team schaffte es bis auf ein einziges Mal nicht mehr, den nun überragend aufspielenden Bredstedter Keeper zu überwinden. „Und jetzt kommen die richtigen Kaliber“, sagte Kociok mit Blick auf die nächsten schweren Partien gegen die HSG Eider Harde und die HSG Tarp/Wanderup.

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Fendt – L. Kock, Eichstädt (8/2), Jüschke (5), N. Petersen (2), Voß (3), Dau (6), Clausen, Küch, Schroedter, S. Petersen, Wommelsdorf, Nehls (4).

 

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