Handball, 3. Liga : 28:30 – Mentale Müdigkeit macht Owschlagerinnen zu schaffen

Owschlags Raphaela Steffek traf in Altlandsberg vier Mal.
Owschlags Raphaela Steffek traf in Altlandsberg vier Mal.

Im Saisonendspurt machen sich die Folgen einer kräftezehrenden Spielzeit beim TSV bemerkbar.

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24. März 2014, 06:03 Uhr

Im Hinspiel verpassten die Handballerinnen des TSV Owschlag dem MTV Altlandsberg eine ordentliche Abreibung (36:19), im Rückspiel rächten sich die Brandenburgerinnen. Die Owschlagerinnen verloren in der Fremde mit 28:30 (14:18). In der Tabelle der 3. Liga Ost bleibt die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz trotz der Niederlage auf Platz fünf. „Uns fehlte die Konstanz und Abgeklärtheit. Außerdem merkt man, dass wir auf die Zielgerade der Saison einbiegen. Langsam schlägt die mentale Müdigkeit durch“, so Peetz.

Schnell war dem Owschlager Spiel in Altlandsberg anzumerken, dass sich Schmalhans als Küchenmeister eingeschlichen hatte. Vor allem vom Siebenmeterstrich versagten den TSV-Schützinnen die Nerven. Sie scheiterten gleich fünf Mal. Es muss lange her sein, dass eine Greta Stolley bei drei Strafwurf-Versuchen ohne Torerfolg blieb. Nicht nur Stolley, auch Franziska Peters spielte angesichts ihres Talents unter ihren Möglichkeiten, trotz ihrer sieben Treffer. Allerdings kämpfte die Rückraum-Linke auch mit schmerzhaften Knieproblemen und brauchte immer wieder Pausen. Wenn die Leistungsträger, aus welchen Gründen auch immer, nicht auf Top-Niveau spielen können, hat es der TSV gegen fast jede Mannschaft der Liga schwer, selbst wenn die Partie in Altlandsberg in der ersten Hälfte ausgeglichen verlief.

Der MTV bot zudem leidenschaftlichen Abstiegskampf. Von der an den Tag gelegten Härte ließen sich die Gäste beeindrucken. Routine schlägt Jugend. Die erfahrenen Gastgeberinnen agierten effektiver gegen einen sehr jungen Owschlager Rückraum mit den beiden A-Jugendlichen Jill Sievert und Raphaela Steffek. Nach dem Wechsel zog der MTV auf 24:18 davon. „Den Willen kann ich meiner Mannschaft aber nicht absprechen“, so Peetz. Seine Spielerinnen verkürzten, gestützt auf eine starke Torfrau Johanna Wichelmann, auf 23:24. Doch zu mehr reichte es nicht. Am Ende hieß es 28:30. Zu viele Fehler machten ein besseres Ergebnis zunichte.

TSV Owschlag: Becker, Fasold, Wichelmann – Ewert (2), Stolley (3), Trceziok (2), Peters (7/3), Küppers, Sievert (7), K. Meenke, Steffek (4), Behrend, Zadow (3).

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