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Handball-SH-Liga : 28:29 – Alt Duvenstedt mit zahlreichen Baustellen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem verpatzten Saisonauftakt gegen Mildstedt gibt es für den TSV eine Menge zu tun.

Sehr bescheiden sei sie nach eigener Aussage gewesen, die Nacht von Alt Duvenstedts Trainer Gunnar Kociok nach einem nervenaufreibenden ersten Saisonspiel seiner Mannschaft in der Handball-SH-Liga der Männer. Gegen den TSV Mildstedt gab es eine ebenso unglückliche wie unnötige 28:29 (16:17)-Niederlage.

Für Kociok lag das Ergebnis weniger in der Stärke des Gegners begründet, sondern in den Fehlern seines Teams. „So wie wir gespielt haben, haben wir ja alles dafür getan zu verlieren“, erklärte er. Dabei begann seine Mannschaft sehr ordentlich. Nach einem zwischenzeitlichen 5:3 für die Gastgeber brachte Johannes Johannes Wommelsdorf den TSV nach 19 Minuten erstmals mit vier Treffern in Front (12:8). Bis dato versuchten die Alt Duvenstedter, die Kritik ihres Coach vergessen zu machen und spielten ihre Angriffe bisweilen geduldig aus. „Jedes Mal, wenn wir den Ball länger laufen gelassen haben, sah es gut aus“, freute sich auch Kociok. Warum es dennoch mit einem Rückstand in die Halbzeitpause ging, konnte auch der TSV-Trainer nur schwerlich nachvollziehen. „Gefühlt waren wir die stärkere Mannschaft.“ Allerdings offenbarte sie gegen Ende des ersten Durchgangs folgenreiche Nachlässigkeiten in der Defensive. Nach und nach verkürzten die Gäste aus Mildstedt den Rückstand. Und sie ließen sich sogar von eine Unterzahl-Situation nicht aus dem Rhythmus bringen. Mit einem Mann weniger auf dem Feld gelang ihnen der Ausgleich und die 16:15-Führung.

Die Mannschaft von Trainer Thorsten Schella erwischte auch den besseren Start in die zweite Hälfte und lag schnell mit 20:16 vorn (37.). Die Hausherren fanden die spielerische Linie der ersten Halbzeit zwar nicht mehr wieder, Wille und Einstellung aber stimmten. Alt Duvenstedts Neuzugang Dany Jüschke traf nach 42 Minuten zum erneuten Führungswechsel in dieser Partie (21:20). In der Folge wogte das Spiel hin und her. Kociok haderte vornehmlich mit der Chancenverwertung: „Unglaublich, was wir verballert haben.“ In der hitzigen Schlussphase trugen dann die Schiedsrichter ihren Teil dazu bei, dass der Sieger TSV Mildstedt hieß. „Was die beiden Herren da gepfiffen haben, war schon grenzwertig“, so Kociok, der allerdings auch mit dem Verhalten seines Teams nicht einverstanden war. „Da haben wir uns in der Abwehr in der einen oder anderen Situation dilettantisch verhalten.“

Somit haben sich die Befürchtungen Kocioks bestätigt: „Wir haben überall Baustellen. Uns fehlt die Eingespieltheit, und daher ist jeder gefordert, einige Schritte nach vorn zu machen.“


TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Fendt – Müller (3), L. Kock, Schwarz (6), Eichstädt, Jüschke (6), Voß (1), Dau (4/1), Clausen (5), Küch (1), Schroedter (1), Wommelsdorf (1), Nehls.

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erstellt am 14.Sep.2015 | 05:18 Uhr

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