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Handball-SH-Liga der Männer : 27:30 in Tarp – Herber Dämpfer für Schülp/Westerrönfeld

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Kampf um die Vizemeisterschaft in der Handball-SH-Liga der Männer musste die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD einen herben Dämpfer hinnehmen. Bei der HSG Tarp/Wanderup kassierte das Peetz-Team eine 27:30-Niederlage.

Die HSG Tarp/Wanderup bleibt der Angstgegner der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg in der Handball-SH-Liga der Männer. Im vierten Aufeinandertreffen mit den „Füchsen“ kassierten die Schülp/Westerrönfelder ihre vierte Niederlage. Am Sonnabend besiegten die Tarper die Handballer vom Heidesand mit 30:27 (12:11) und versetzten den Aufstiegsambitionen der Schülp/Westerrönfelder einen herben Dämpfer. Nach sechs Siegen in Folge kassierte Schülp/Westerrönfeld unter Trainer Rainer Peetz erstmals eine Niederlage.

„Die HSG Tarp/Wanderup hat sehr robust in der Abwehr gearbeitet und dafür zahlreiche Zeitstrafen kassiert. Doch wir waren nicht in der Lage, unsere Überzahl zu nutzen“, haderte Schülp/Westerrönfelds Co-Trainer Rainer Pohl-Thur mit den Unzulänglichkeiten seiner Spieler, denen zudem vor allem im ersten Durchgang zahlreiche technische Fehler unterliefen. Elf Stück zählte Pohl-Thur. „Wir haben Tarp damit immer wieder zu Gegenstößen eingeladen und mussten froh sein, dass wir beim Seitenwechsel nicht höher als 11:12 zurücklagen.“

Gleich nach dem Wiederanpfiff gerieten die Gäste dann sogar mit 11:15 in Rückstand. „Tarp/Wanderup hat anders als wir seine Überzahl gnadenlos ausgenutzt. Nun haben sich unsere Nachlässigkeiten aus der ersten Halbzeit gerächt“, meinte Pohl-Thur. Schülp/Westerrönfeld/RD kam zwar noch einmal auf 17:18 (42.) heran, doch als dann der Siebenmeter zum möglichen Ausgleich vergeben wurde, kassierten die Gäste gleich darauf zwei Tarper Tore zum 17:20. Spätestens beim 23:27 (54.) war nach Aussage von Rainer Pohl-Thur die Partie entschieden. „Wir haben es nicht geschafft, den starken Mittelblock der Gastgeber in Bewegung zu bringen.“ Lediglich Niklas Ranft konnte auf der rechten Rückraumposition als einziger Rückraumspieler nach Aussage von Pohl-Thur überzeugen. Die meiste Gefahr für die Gastgeber ging von den Außenpositionen durch Patrick Petriesas (rechts) und Malte Pieper (links) aus. Ausschlaggebend für die Niederlage waren letztlich, so war vom Co-Trainer zu hören, die vielen technischen Fehler im Angriff sowie das schlechte Rückzugsverhalten.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Tietjens, Henningsen – Sawitzki, Pieper (8), Petriesas (5/1), Woldt (2/1), Seehase (2), Cardis (2), Ranft (5), Kohnagel (1), Walder (2).

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