25-Jährige stirbt bei Unfall

Auf der L128 starb eine junge Frau.
Auf der L128 starb eine junge Frau.

Nach Zusammenstoß mit Betonmischer bei Seefeld kam jede Hilfe zu spät / Zwei Schwerverletzte auf B430

shz.de von
05. Juni 2014, 14:28 Uhr

Zwei Verkehrsunfälle im Amt Mittelholstein haben gestern ein Todesopfer und zwei Schwerverletzte gefordert. In beiden Fällen hatten die Fahrerinnen offenbar die Kontrolle über ihre Autos verloren und gerieten in den Gegenverkehr.

Auf der Landesstraße 128 zwischen Gokels und Seefeld stieß eine 25-jährige Frau um 11.45 Uhr in ihrem Mini mit einem Betonmischer zusammen. Sie starb an der Unfallstelle. Die junge Frau war mit ihrem Mini in Richtung Seefeld gefahren. In einer Rechtskurve hatte sie kurz vor dem Ortseingang Seefeld die Kontrolle über ihren Wagen verloren und geriet in den Gegenverkehr. Der Betonmischer war in Richtung Gokels unterwegs und erfasste die Beifahrerseite des Mini frontal. Die Polizei sperrte die Strecke bis in den späten Nachmittag hinein für die Unfallaufnahme in beiden Richtungen. Ein Unfallsachverständiger wurde hinzugezogen. Zudem war eine intensive Reinigung der Fahrbahn erforderlich. An dem Mini entstand Totalschaden. Mit den Schäden an dem Betonmischer schätzt die Polizei die Gesamtschadenshöhe auf 25 000 Euro.

Bereits gestern Morgen gegen 9 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 430 zwischen Aukrug und Wasbek in Höhe Helenenhof ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Zu dieser Zeit befuhr eine 47-jährige Frau mit ihrem VW-Bus die B430 Richtung Neumünster. Sie musste bei nasser Fahrbahn abbremsen und verlor dabei offenbar die Kontrolle über ihr Fahrzeug, wie die Polizei mitteilte. Die 47-Jährige geriet in den Gegenverkehr. Dabei kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem Auto einer 45-jährigen Frau, die in Richtung Hohenwestedt unterwegs war. Beide Fahrerinnen wurden schwer verletzt in das Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster und in die Universitätsklinik Kiel eingeliefert. Die Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Die Polizei geht von wirtschaftlichen Totalschäden in einer Gesamthöhe von etwa 13 000 Euro aus. Die B430 wurde während der Unfallaufnahme sowie der Rettungs- und Bergungsarbeiten für etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt werden.

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