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Handball : 25:37 – Alt Duvenstedter lassen sich abschießen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Es war ein Spiel zum Vergessen: Die Alt Duvenstedter Oberliga-Handballer kassierten beim TSV Ellerbek eine empfindliche 25:37 (13:15)-Klatsche.

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2013 | 19:44 Uhr

Trainer Thomas Carstensen war stinkig auf seine Mannschaft: „Man kann in Ellerbek verlieren, aber man darf sich nicht aufgeben“, meckerte der Coach.

Dabei fing alles so gut an. Die ersten 20 Minuten spielten die Gäste wie aus einem Guss. Fast alles klappte. Der TSV führte 10:5, die Ellerbeker Rückraumkanoniere hatten nichts zu melden gegen eine kompakte Defensive um Abwehrchef Ruben Hagge, der seine Nebenleute immer wieder heiß machte. Carstensen: „Wir waren sehr präsent, haben gut aufs Tempo gedrückt.“ Vorne zogen die Alt Duvenstedter die Hintermannschaft der Hausherren mit vielen Kreuzbewegungen auseinander. Vor allem die Außen profitierten davon. Es lief wie am Schnürchen. Bis urplötzlich der Faden riss. Die Gastgeber drehten die Partie noch vor dem Pausenpfiff.

Ein Grund für den Alt Duvenstedter Einbruch war die Umstellung der Ellerbeker Abwehr. Mit einer offensiveren Formation versperrten sie den Gästen den Weg in die Tiefe. „Wir haben zu viel in der Breite gespielt und es versäumt, den Gegner unter Druck zu setzen“, so Carstensen. Der Coach versuchte seine Männer in der Halbzeitpause wachzurütteln – ohne Erfolg. Der Spielfluss aus den ersten 20 Minuten war wie weggeblasen. Zu allem Überfluss verletzte sich Ruben Hagge kurz nach Wiederanpfiff. Nach einem Stürmerfoul floss Blut. Hagge war kaltgestellt. Ebenso wie Matti Voß. Der Linkshänder verdrehte sich das Knie und konnte ebenfalls nicht mehr mitspielen. Die Alt Duvenstedter spielten jetzt konzeptlos, produzierten technische Fehler am Fließband und ließen sich von den Gastgebern ein ums andere Mal überlaufen. Allein 14 kapitale Böcke registrierte der Trainer nach dem Seitenwechsel. Schon nach 45 Minuten hatten die Ellerbeker einen Zwölf-Tore-Vorsprung herausgeworfen, die Gäste ließen kollektiv die Köpfe hängen. „Das geht gar nicht. Wir dürfen uns nicht so abschießen lassen. Darüber müssen wir dringend reden“, sagte ein enttäuschter Thomas Carstensen.

TSV Alt Duvenstedt: Koch (1.-30., ab 45.), Klapdor (31.-45.) – Eichstädt (5/3), Höpfner (2/1), Voß (1), Hagge (2), Koslowski (1), Dau (2), Frahm (3), Schwarz (5), N. Petersen (1), Müller (1), Palkus (2).

 

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