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Handball-SH-Liga der Männer : 23:25 – Druck auf Alt Duvenstedt nimmt immer mehr zu

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga nimmt der Druck auf den TSV Alt Duvenstedt nach der 23:25-Heimniederlage gegen den TSV Kronshagen immer mehr zu. Das Team von Trainer Gunnar Kociok ist jetzt punktgleich mit Schlusslicht Bredstedter TSV.

Einfache Physik: Je tiefer man taucht, desto größer wird der Druck. Der TSV Alt Duvenstedt ist in der Handball-SH-Liga tief ins Schlamassel getaucht. Während das Team von Trainer Gunnar Kociok gegen den Tabellendritten TSV Kronshagen eine 23:25 (12:12)-Heimniederlage kassierte, gewann Schlusslicht Bredstedter TSV überraschend mit 33:32 bei der HSG Tarp/Wanderup und hat damit vor dem direkten Aufeinandertreffen der Kellerkinder am kommenden Sonnabend nach Punkten mit Alt Duvenstedt gleichgezogen. „Die Tabellensituation geht nicht spurlos an uns vorbei und der Druck steigt, aber wir müssen einfach die Nerven behalten“, sagte Kociok.

„25 Gegentore sind nichts und die Abwehr ist auch bisher nicht unser Problem. Das liegt nach wie vor im Angriff“, analysierte Kociok nach der neuerlichen Pleite. Erst einmal in zwölf Spielen gelangen seinem Team 30 oder mehr Tore. Für heutige Verhältnisse ist das im Hallenhandball viel zu wenig. Gleichzeitig war diese Ausnahme auch der größte bisherige Saisonerfolg, nämlich das 32:31 gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD.

Von 32 Toren waren die Alt Duvenstedter gegen Kronshagen weit entfernt. „Wir haben allein 23 Fehlwürfe fabriziert. Man sieht deutlich, dass wir oft falsche Anlaufbewegungen wählen und mit zu geringer Geschwindigkeit zu dicht vor der Abwehr agieren. Letztendlich spielen wir nur eins gegen eins und nicht in der Kleingruppe“, sagte der Coach nach der Videoanalyse des Spiels. Da in erster Linie Tim Dau mit seinen sieben Feldtoren immer auch mal traf und die Abwehr gut stand, konnte Kronshagen sich aber nie deutlich absetzten. In der ersten Halbzeit ging es munter hin und her (3:4, 8:8, 11:8, 12:13). „Wir haben wieder eine Drei-Tore-Führung nicht über die Halbzeit gebracht“, kritisierte Kociok. Als Lenker und Torschütze glänzte bei Kronshagen Felix Schawaller – ein Spielertyp, den Kociok gern in seinen Reihen hätte. „Uns fehlt ein Mitte-Spieler, der die anderen in Szene setzt, die Leute stellt und vorgibt, wo es langgeht“, sagt der Trainer.

Im zweiten Durchgang blieb es weiter knapp. Kronshagen führte zwar mit 23:19, ließ Alt Duvenstedt aber auf Tuchfühlung herankommen (24:23). Schlussendlich war die vielleicht sogar verdiente Punkteteilung aber nicht mehr drin. „Jetzt geht es gegen Bredstedt darum, nicht Letzter zu werden“, sagte Kociok. Der Druck steigt weiter.

TSV Alt Duvenstedt:Klapdor, Fendt – Schwarz (2), Eichstädt (8/5), Jüschke (1), Müller, N. Petersen, Voß (1), Dau (7), Clausen (3), Schroedter (1), S. Petersen, Wommelsdorf, Nehls.

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