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Jugendhandball : 21:29 – Weibliche Jugend A des TSV Owschlag wehrt sich vergeblich

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gegen den Tabellenzweiten nunterlagen die Owschlager Nachwuchshandballerinnen nach ordentlicher Leistung deutlich.

Niederlagen auf der ganzen Linie gab es für die Rendsburger Mannschaften in den Jugendhandball-Oberligen. Bei der weiblichen Jugend A stand die HSG Fockbek/Nübbel beim Tabellenführer Buxtehuder SV auf verlorenem Posten und kassierte eine 14:41-Klatsche. Besser verkaufte sich der TSV Owschlag, doch am Ende hieß es 21:29 gegen den Tabellenzweiten HSG Handewitt/Nord Harrislee. Bei der männlichen Jugend B musste die HSG Hohn/Elsdorf die Überlegenheit vom HSV Handball beim 22:30 anerkennen, bleibt aber weiterhin hinter der SG Flensburg-Handewitt und dem HSV auf Platz drei der Tabelle.


Weibliche Jugend A
TSV Owschlag – HSG Handewitt/Nord Ha. 21:29 (14:12)

Obgleich mit Jill Sievert und Raphaela Steffek zwei wichtige Rückraumspielerinnen fehlten, überzeugte der TSV Owschlag mit einer ganz starken Leistung. „Besonders die erste Spielhälfte war von unserer Seite durch Leidenschaft, Kampf und Teamgeist geprägt. Wir haben es dem Gegner lange Zeit ganz schwer gemacht“, lobte Owschlags Trainer Hilke Obelöer die starke Abwehrarbeit und den disziplinierten Spielaufbau ihrer Mannschaft. „Wir haben es lange Zeit geschafft, das Tempospiel der HSG zu unterbinden.“ Die Gäste stellten sich in der zweiten Halbzeit dann aber besser auf Owschlag ein und kamen über Lotta Woch zu einfachen Toren. „Unser größtes Problem nach dem Wechsel lag jedoch in unserem eigenen Angriff“,so Obelöer. Nach der Pause habe die Kraft gefehlt und mit nur zwei Toren in den 17 Minuten geriet der TSV vorentscheidend auf die Verliererstraße.

TSV Owschlag: Brudniok, Weiß – Kubat, K. Delfs (1), Meenke (3), Frahm, F. Delfs (2), Behrend (7/2), Brandt, Clausen (4/1), Glaser (1), Stachowski (3), Anderson (1).



Buxtehuder SV – HSG Fockbek/Nübbel 41:14 (20:8)

„Es war das erwartet Spiel gegen einen übermächtigen Gegner. Lediglich in den Anfangsphasen jeder Halbzeit konnten wir dagegenhalten“, berichtete HSG-Trainer Reiner Heldt. Beim 3:5 (6.) sah es für die HSG noch recht gut aus, zehn Minuten später war Buxtehude schon auf 17:6 enteilt. Zur Pause hieß es 20:8. Bis zur 38. Minute konnte Fockbek/Nübbel verhindern, dass der Vorsprung der Gastgeber weiter anwuchs. Doch nach dem 12:24 lief Spiel wie vor dem Seitenwechsel. „Wir haben versucht, uns gegen die deutliche Niederlage zu stemmen, mussten aber die deutliche Überlegenheit der Buxtehuderinnen anerkennen“, gestand Heldt ein.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz – Imme (2), Lutz, Benthien, Shala (1), Ohm, Jacob, Ruge (4), Gröschler (1), Sass (1), Schneider (5), Bruhn, Ehlers.



Männliche Jugend B
HSV Handball – HSG Hohn/Elsdorf 30:22 (15:9)

„Nur wenn wir hundert Prozent geben, besteht die Chance, auch gegen die Topteam etwas zu holen“, sagte Hohn/Elsdorfs Trainer Thore Kuhrt vor dem Spiel. Die laut Kuhrt „80 Prozent Leistungsbereitschaft“ seines Teams reichten gegen den Bundesliga-Nachwuchs des HSV nicht. „Wir haben weder im Angriff noch in der Abwehr an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen können.“ Lediglich beim 1:0 lagen die Gäste in Front. Dann ließen die individuell starken Hanseaten die Hohner in der Abwehr alt aussehen und setzten sich bis zur Pause auf 15:9 ab. Kuhrt: „Wir haben uns zwar gute Chancen erarbeitet, scheiterten aber immer wieder am starken HSV-Torhüter.“ Der HSG-Coach versuchte, seine Spieler in der Pause aufzurichten, doch es blieb bei dem Versuch. Beim 11:19 erhielt dann auch noch Julian Fröhlich für ein „Allerweltsfoul“ (Kuhrt) die Rote Karte. In der Folge ergab sich die HSG ihrem Schicksal.

HSG Hohn/Elsdorf: Peters, Warnecke, Ehlers – Rohwer (5), Feige (1), Kock (2), M. Claußen (1), B. Claußen (2), Fröhlich (3/2), Mumm (5), Lausch (1), Bartsch (1), Ahrendt (1).

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