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Start 2014/1015 : 2017 machen in Nortorf die ersten Schüler ihr Abitur

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Schulverband erhält offizielles "Ja" zur gymnasialen Oberstufe an der Gemeinschaftsschule

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2013 | 09:04 Uhr

Nortorf | Es war die freudige Nachricht zum Ende des Schuljahres, auf die alle Mitglieder im Ausschuss des Schulverbandes Nortorfer Land sehnsüchtig gewartet haben. Die Gemeinschaftsschule in Nortorf bekommt ab dem Schuljahr 2014/015 eine gymnasiale Oberstufe (wir berichteten mehrfach).

Dass das endgültige Go für die Schule eintraf, war "jedoch nur noch eine formelle Angelegenheit", erklärte Jochen Runge gegenüber der Landeszeitung. "Als ich die Mail gelesen habe, bin ich cool geblieben", lächelte der Schulverbandsvorsteher. In der letzten Sitzung des Schulverbandes Amt Nortorfer Land in dieser Legislaturperiode nutzte Hans-Werner Christiansen die Chance, um über die aktuellen Vorbereitungen zu berichten.

Die Anmeldeformulare seien bereits da und auch die Profile, naturwissenschaftlich mit Kernfach Biologie und gesellschaftswissenschaftlich mit Kernfach Wirtschaft/Politik, stünden fest, so der Schulleiter der Gemeinschaftsschule. Er freue sich auf die ersten Abiturienten im Jahre 2017 und kündigte die öffentliche Informationsveranstaltung im Januar kommenden Jahres an. Die Vorbereitungen auf die Sekundarstufe II haben nicht erst jetzt angefangen, "bereits seit geraumer Zeit arbeiten wir Richtung Abitur", berichtete Christiansen. Jochen Runge betonte, dass zwar mehr Lehr- und Lernmittel angeschafft sowie das Mobiliar erweitert werden müsse, doch von baulichen und größeren Investitionen bleibe der Schulverband verschont.

Investieren werde man allerdings in eine neue Innenbeleuchtung, so Runge. Der Antrag auf Förderung der Umrüstung diverser Lampen auf Energiesparleuchten sei fristgerecht gestellt worden, nun werde auf die Genehmigung gewartet, um dann die Innenbeleuchtung ab 2014 für rund 146 000 Euro umzustellen, besonders in Sporthallen. Um eine einheitliche Umsetzung zu gewährleisten, fehle noch die Zustimmung der Gemeinden, die diese Kompetenz dann auf den Schulverband übertragen. Es sei ein richtiger Schritt in die Zukunft, so Runge, da die Strom- und Wartungskosten durch die Umrüstung enorm gesenkt werden können.

Umgerüstet wird auch beim Personal. Ab dem Schuljahr 2013/2014 werde eine dritte Halbtagsstelle im Schulsozialarbeiterbereich besetzt. Die sozialpädagogische Kraft werde dann an der Gemeinschaftsschule primär ihre Arbeit verrichten. Für die Organisation der Gemeinschaftsschule sei dann eine Kraft aus dem Amtsgebäude zuständig, so dass die Arbeiten der ehemaligen Sozialpädagogin neu aufgeteilt wurden. Diese kostenneutrale Lösung solle zunächst für ein Jahr getestet werden, erklärte Runge.

Nach Sitzungsschluss ließen Jochen Runge und seine Kollegen zur Feier des Tages die Korken knallen und stießen auf eine erfolgreiche gymnasiale Oberstufe in Nortorf an. "Die Gemeinschaftsschule arbeitet beispielhaft und jedes Kind kann sich die Finger lecken, hier zur Schule zu gehen", freute sich der Schulverbandsvorsteher.

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