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2014 soll gutes Jahr für Kinder werden

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nortorfs Bürgermeister Horst Krebs kündigt Investitionen an / Ausbau der „Schülerinsel“ und des DRK-Kindergartens

Zufrieden blickt Horst Krebs auf das vergangene Jahr zurück: Viel hat sich in der Stadt Nortorf getan, Ziele wurden erreicht und neue Vorhaben definiert. Als Bürgermeister weiß Krebs jedoch: Das kommende Jahr bringt auch neue Herausforderungen für die Stadt - und eine Menge Arbeit für Politik und Verwaltung.

Für Horst Krebs persönlich war 2013 vor allem die Bestätigung im Amt des Bürgermeisters ein wichtiger Moment. Bei der Kommunalwahl wurde die CDU erneut stärkste Fraktion in Nortorf und Krebs konnte, nachdem er 2009 wegen einer Erkrankung seines Vorgängers in das Bürgermeister-Büro eingezogen war, nun mit dem Rückhalt der Wähler eine weitere Amtszeit antreten. „Die Arbeit macht mir viel Spaß, und als Rentner habe ich auch genug Zeit, mich den vielfältigen Aufgaben zu widmen.“ Nicht nur die hervorragende Verwaltung mit ihrem engagierten Direktor Dieter Staschewski sei dabei ein Garant für eine produktive Amtszeit, auch die konstruktive Zusammenarbeit aller Parteien sei es, die die gesteckten Ziele in erreichbare Nähe rücke. „Der beste Indikator ist immer der Haushalt, den wir in Nortorf mit großer Mehrheit beschließen können.“

In Nortorf hat sich 2013 eine Menge getan. Das Programm der Städtebauförderung mit einem Investitionsvolumen von 13 Millionen Euro wurde offiziell beendet, und die Veränderungen sind vielerorts in Nortorf sichtbar. Auch die Bauarbeiten auf dem ehemaligen OK Media Gelände sind nicht mehr zu übersehen. „Ich dachte ursprünglich, dass erst komplett abgerissen wird, doch das läuft parallel“, freut sich Horst Krebs. Nach Beendigung der Bauarbeiten entsteht an dem Traditionsstandort ein zentrumsnahes Einkaufszentrum mit einem Edeka-Markt (2000 Quadratmeter) und einer dm-Filiale (500 Quadratmeter). Auch Aldi zieht dorthin um und eröffnet auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern neu.

2014 wird sich voraussichtlich auch ein weiterer Einkaufsstandort neu formieren: Der Famila-Markt an der Itzehoer Straße wird nicht nur sein Gesicht im Zuge eines Umbaus verändern, auch eine Erweiterung steht an – die Planungen der Verwaltung laufen bereits.

Besonders für die Kinder bringt das Jahr 2014 Veränderungen. „Parteiübergreifend sind wir uns einig, dass der DRK-Kindergarten, der erst vor zwei Jahren um einen Krippenbereich erweitert wurde, an seinem Standort weiter ausgebaut werden soll“, betont Bürgermeister Horst Krebs, denn nicht nur den steigenden Anforderungen der Eltern müsse man Rechnung tragen, sondern auch der starken Nachfrage nach Kindergartenplätzen.

Ergänzend zur betreuten Grundschule soll nach dem Willen der Stadt Nortorf die so genannte „Schülerinsel“ ausgebaut werden, „denn vor und nach der Schule herrscht ein hoher Betreuungsbedarf, dem wir begegnen wollen.“ Der Schulhof der Grundschule soll zudem umgestaltet und attraktiver gemacht werden. „Dafür stehen 60 000 Euro bereit, die jeweils zur Hälfte vom Schulverband und von der Stadt aufgebracht werden“, so Horst Krebs. Um das Geld möglichst sinnvoll zu investieren, sei man gewillt, unter anderem die Eltern in die Planungen mit einzubeziehen. Weitere Mittel – zunächst 50 000 Euro – sollen für den Jugendtreff aufgewendet werden. Auf dem Wunschzettel des Bürgermeisters steht darüber hinaus ein Kinderspielplatz in der Innenstadt, „denn genau dort gibt es einen entsprechenden Bedarf.“

Drängende Probleme gebe es bei der Platzsituation des Nortorfer Museums und der Stadtbücherei, „dort besteht jeweils dringender Handlungsbedarf, doch für Schnellschüsse sind beide Einrichtungen zu wichtig.“ Hier sei Kreativität ebenso gefragt wie zukunftsweisende Lösungen. Ebenso kreativ müsse man mit dem Gebäude der Hugo-Syring-Schule umgehen. „Wir fangen nach dem Aus für ein Zentrum mit Bücherei und Museum jetzt wieder bei Null an, und die Beratungen sind ergebnisoffen bis hin zum Verkauf.“

Eine Arbeitsgruppe habe man für den Bereich des sozialen Wohnungsbaus gegründet, „denn wir brauchen dringend bezahlbaren Wohnraum in Nortorf“, so der Bürgermeister. Anfang 2014 wolle man sich daher in Kooperation mit entsprechenden Vereinen und Verbänden zusammensetzen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Ideen gesammelt werden derzeit auch für die so genannten „Schlichtwohnungen“ für Obdachlose: Die momentane Situation mit den vier Unterkünften in Thienbüttel sei nicht zukunftsfähig, „das muss dringend neu geregelt werden.“ Bedarf gebe es in Nortorf für vier bis sechs Schlichtwohnungen.

Einem ebenso wichtigen wie unangenehmen Thema muss und will sich die Stadt Nortorf ebenfalls im neuen Jahr stellen: der Überprüfung des Verwaltungshaushaltes. „Wir schauen ergebnisoffen nach Einsparungspotentialen, und schon im Januar beginnen wir mit entsprechenden Analysen.“

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erstellt am 02.Jan.2014 | 15:16 Uhr

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