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Schüleraustausch : 20 Schüler aus Hohenwestedt reisen im April ins „Reich der Mitte“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die offizielle Einladung und alle Einreisedokumente sind bei Schulleiter Behrendt eingegangen, und darum steht dem großen China-Abenteuer von 20 Hohenwestedter Schülern nichts mehr im Wege: Eine Gruppe von Neunt- und Zehntklässlern der „Schule Hohe Geest“ wird vom 16. bis 30. April ins „Reich der Mitte“ reisen.

Die offizielle Einladung und alle Einreisedokumente sind bei Schulleiter Behrendt eingegangen, und darum steht dem großen China-Abenteuer von 20 Hohenwestedter Schülern nichts mehr im Wege: Eine Gruppe von Neunt- und Zehntklässlern der „Schule Hohe Geest“ wird vom 16. bis 30. April ins „Reich der Mitte“ reisen. Auf dem Programm stehen dabei ein Gegenbesuch in den Schulen von Jiujiang, die vor einem halben Jahr mit einer Delegation in Hohenwestedt zu Gast waren, sowie Sightseeing-Ausflüge nach Shanghai, Hangzhou und Peking.

„Das ist unsere Verbindung zur großen weiten Welt“, sagt Schulleiter Hans Christian Behrendt über die Partnerschaft seiner SHG mit den Schulen der chinesischen 4,8-Millionen-Einwohner-Stadt Jiujiang. Im April 2013 ging bei Behrendt eine Anfrage der Deutschen China-Gesellschaft ein: Ob die SHG bereit wäre, kurzfristig eine Schülergruppe aus Jiujiang aufzunehmen, die statt der für 2014 beantragten Ausreisegenehmigungen versehentlich Visa für 2013 erhalten habe? Behrendt sagte zu, und so kamen im August 21 Schüler, sechs Lehrkräfte und ein Dolmetscher aus Jiujiang nach Hohenwestedt, nahmen am Unterricht teil und starteten zu Ausflügen an Nord- und Ostsee (wir berichteten).

„Wir hoffen, dass die Hohenwestedter uns so bald wie möglich besuchen kommen“, sagte die stellvertretende Schulleiterin Honghong Zou beim Abschied, „wir werden sie herzlich empfangen.“

Bei einer Zusammenkunft mit allen Gastfamilien aus Hohenwestedt und Umgebung im November sei er mit seinem Vorschlag eines Gegenbesuchs auf eine „sehr positive Resonanz“ gestoßen, erklärt Behrendt: „Im Dezember haben sich 20 Schüler für die Reise angemeldet, und jetzt habe ich gerade die offizielle Bestätigung aus China bekommen.“

In der zwölfseitigen Mail aus dem „Reich der Mitte“ findet sich neben der Einladung auch der geplante Ablauf für die 14-tägige Reise. Zum Auftakt sind am 17. und 18. April zwei Tage Sightseeing in Shanghai angesagt. Passend dazu fand am Montag in der neuen SHG-Aula ein Vortrag aus der Reihe „Uni kommt zur Schule“ statt, bei dem Professor Ulrich Jürgens die Entwicklung Shanghais vom „Paris des Ostens“ (in den 1920er Jahren) über die Umgestaltung nach der kommunistischen Revolution bis zur „global city“ und Megastadt mit aktuell 23,7 Millionen Einwohnern nachzeichnete. „Wenn Sie Shanghai an einem ungünstigen Tag besuchen, werden Sie den Unterschied zur frischen Luft in Hohenwestedt kennen lernen“, stellte Jürgens mit Blick auf die Smogprobleme der Millionenmetropole fest. Der Professor vom Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität Kiel gab den China-Reisenden Tipps zum Straßenverkehr („Passen Sie bloß auf, wenn Sie über die Straße gehen! Autos haben immer Vorrang!“) und zum Internetgebrauch („Ich weiß nicht, ob Sie da auf Ihrem Laptop alle Seiten werden aufrufen können.“).

„Dieser Shanghai-Vortrag kam für uns wie gerufen“, freute sich Schulleiter Behrendt, der die 20 chüler zusammen mit den Lehrern Torsten Stellmacher und Axel Lachnit begleiten wird. Nach zwei Tagen Shanghai geht es eine Woche nach Jiujiang, wo die Hohenwestedter am Unterricht teilnehmen werden. Zum Abschluss der Reise stehen Abstecher nach Suzhou, Hangzhou und Peking auf dem Programm. „Wir wollen möglichst viel sehen“, sagt Lina Kröber, „und wir wollen das Essen und auch sonst alles ausprobieren.“ „Wir werden merken, dass sich vieles, was man bei uns für alltäglich hält, woanders ganz anders darstellt“, meint Behrendt, „das wird für uns alle eine spannende Erfahrung.“

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erstellt am 21.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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