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Faustball : 2:2 Punkte – Minimalziel erreicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 1. Faustball-Bundesliga der Frauen schlug der TSV Schülp erst Aufsteiger Ohligser TV mit 3:2, kassierte dann ein 0:3 gegen den TV Jahn Schneverdingen. „Wir können besser spielen“, sagte TSV-Trainerin Nadine Kowalczyk.

Da ist noch Luft nach oben. Die Faustballerinnen des TSV Schülp kehrten mit einem Sieg und einer Niederlage im Gepäck vom ersten Bundesliga-Spieltag aus Wuppertal heim. Ohne die beiden Offensivkräfte Julia Thullesen und Sandra Tritt glückte zumindest gegen den heimischen Aufsteiger Ohligser TV beim 3:2-Sieg eine gelungene Aufholjagd nach einem 0:2-Satzrückstand. Gegen den deutschen Meister TV Jahn Schneverdingen war dann allerdings beim 0:3 die Luft raus.


Ohligser TV – TSV Schülp 2:3 (11:8, 11:6, 10:12, 9:11, 9:11)

Der OTV erwies sich als frecher Aufsteiger, der anscheinend bei seiner Bundesliga-Premiere keinerlei Druck verspürte. Das Team um Trainer Hartmut Maus profitierte aber auch vom nervösen Start der Schülperinnen. Auf allen Positionen leistete sich der Vorjahressiebte ungewohnt hohe Fehlerquoten, die das Selbstvertrauen des TSV auf schwierigen Bodenverhältnissen immer weiter sinken ließen. Nach zwei verlorenen Sätzen habe ihre Mannschaft endlich aufgehört, mit dem Schicksal zu hadern, sagte Trainerin Nadine Kowalczyk. Ein Wechsel in der Abwehr von Lieske Jarck auf Sina Stoltenberg brachte frischen Wind. So langsam rollte der TSV-Zug wieder, leichte Eigenfehler wurden eingestellt, ein sicherer Aufbau immer öfter garantiert, so dass Svenja Bergmann im Angriff wieder punkten konnte. Nach dem Satzausgleich folgte der spannende Tiebreak, in dem die Schleswig-Holsteinerinnen beim 11:9 die besseren Nerven besaßen.


TV Jahn Schneverdingen – TSV Schülp 3:0 (11:8, 11:8, 14:12)

Das lange Fünf-Satz-Spiel gegen den Liganeuling hatte beim Kowalczyk-Team Spuren hinterlassen. Die Taktik, die beiden Führungsspieler Hinrieke Seitz oder Anniko Müller aus dem Spiel zu nehmen, funktionierte. Doch Schülper Unkonzentriertheiten führten zu Punktgewinnen des Favoriten. Erst im dritten Durchgang gelang es dem TSV, sicherer in der Ballannahme zu werden. Man schien nun endlich im Spiel zu sein. Nach vergebenem Schülper Satzball beendete Schneverdingen mit zwei knallhart geschlagenen Bällen die Partie. „Meine Spielerinnen und ich wissen, dass die heutigen Spiele besser gehen und das Spielgeschehen teilweise deutlich unter unserem Niveau lag. Daher müssen wir mit dem Ergebnis erst einmal zufrieden sein und eine Revanche im Rückspiel nehmen“, sagte Kowalczyk.

Am Sonntag (11 Uhr) geht es am 2. Spieltag nach Ahlhorn. Dort geht es neben dem heimischen ASV auch gegen Aufsteiger Bayer 04 Leverkusen. Beide Kontrahenten zeigten in der Vorbereitung eine starke Leistung, waren sogar Finalisten beim Vorbereitungsturnier in Hannover.


TSV Schülp: Bergmann, Wöhlk, Reimers, Auffarth, Jarck, Stoltenberg.


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