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Fussball-Verbandsliga : 2:1 in Kronshagen: Rendsburger TSV mit erfolgreichem Neustart

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Eine turbulente Woche beim Fußball-Verbandsligisten Rendsburger TSV findet ein gutes Ende.

Eine turbulente Woche beim Fußball-Verbandsligisten Rendsburger TSV hat ein gutes Ende gefunden. Die Mannschaft von Trainer Stephan Waskönig gewann in einem abwechslungsreichen Spiel beim TSV Kronshagen verdient mit 2:1 (1:0), was den Trainer aufatmen ließ. „Ich bin echt erleichtert. Die vergangenen Tage sind natürlich auch an mir nicht spurlos vorüber gegangen. Daher freue ich mich, dass die Mannschaft genau das gezeigt hat, was ich von ihr erwartet habe“, so der RTSV-Coach.

Vor der Pause hatte Kronshagens Philipp Bahr gute Chancen, schloss aber zwei Mal zu unplatziert ab, sodass der gut aufgelegte Rendsburger Keeper Tim Martensen jeweils ohne größere Mühe parieren konnte (15., 30.). Auf der anderen Seite verwertete der starke Dennis Usadel eine gute Vorarbeit von Bojan Grbavac zum 1:0. Dennis Schnepel versäumte es in der Folge, die Führung auszubauen (37.), Florian Gütschow verpasste auf der Gegenseite per Kopf den Ausgleich, weil Martensen rettete (40.).

Nach der Pause glich Bahr nach einem Fehler in der Gäste-Defensive aus, doch als Usadel wenige Minuten vor dem Ende der Ball im Kronshagener Strafraum vor die Füße fiel, stellte er mit einem Schuss in den Torwinkel den 2:1-Endstand her. „Ich bin froh und stolz, einen Dennis Usadel in der Mannschaft zu haben. Er ist vorangegangen und hat sich selbst und uns mit zwei Treffern belohnt“, erklärte Waskönig, der die Reset-Taste gedrückt sieht: „Für uns ist dieser Sieg so etwas wie ein neuer Saisonstart.“ Einen Wermutstropfen musste Waskönig kurz vor dem Abpfiff dann doch noch schlucken. Mittelfeldspieler Bojan Grbavac sah vom Unparteiischen Rune Möller wegen Schiedsrichter-Beleidigung die Rote Karte. Der Rendsburger Trainer nahm seinen Spieler in Schutz: „Bojan hat etwas gesagt, was nicht in Ordnung war, aber es war nicht auf den Schiedsrichter bezogen. Das natürlich ärgerlich, aber ich will diese Geschichte nicht überbewerten. Sie fällt sicherlich nicht in die Kategorie der Aussetzer der Vergangenheit.“

Rendsburger TSV: Martensen – Müller (35. Herzig), Beckmann, Weber, Buthmann – Schnepel, Usadel, Grbavac, Kalina – Schrum (84. Yurt), Witt (46. Redzepovski).

SR: Möller (FSG Schleidörfer). – Zuschauer: 60.

Tore: 0:1 Usadel (20.), 1:1 Bahr (64.), 1:2 Usadel (84.).

Rote Karte: Grbavac (87., RTSV, SR-Beleidigung).

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