zur Navigation springen

Handball-Oberliga der Frauen : 19:19 – Klassenziel erreicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Handballerinnen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen bleiben trotz dürftiger Leistung bei der SG Altona und einem 19:19 in der Oberliga. Mit dem Schlusspfiff sorgte Alke Trceziok für das Unentschieden.

Ein furioser Schlussspurt mit zuletzt 11:1 Punkten beschert den Handballerinnen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen II ein weiteres Jahr in der Oberliga. Das finale 19:19 (12:12) beim Abstiegskonkurrenten SG Altona war aber alles andere als eine Oberliga-taugliche Leistung.

„Ich habe keinen Zweifel darüber gelassen, dass ich einen Sieg erwarte“, hatte HG-Trainerin Sünje Schütt vor dem Spiel verkündet. Dafür war die Mannschaft noch einmal mit Imke Seidel und Franziska Peters aus dem Drittliga-Kader verstärkt worden. Doch es sollte ganz anders kommen. „Wir haben eine der schlechtesten Leistungen der Saison abgeliefert“, sagte Schütt, die sich zumindest über den Ausgleich Sekunden vor Ultimo von Alke Trecziok freuen konnte. „Es war der totale Katastrophen-Handball. Wir haben reihenweise Chancen liegen gelassen“, ärgerte sich die HG-Trainerin über fünf ausgelassenen Siebenmeter sowie fast 50 Angriffe, die ihr Team benötigte, um zu den 19 Toren zu kommen. „Nichtsdestotrotz hat dieser Punkt letztlich gereicht, um den Klassenerhalt zu sichern“, atmete Schütt auf.

Das „Backeverbot“ machte der HG OKT mehr zu schaffen, als es der Mannschaft lieb sein konnte. Der Gastgeber nutzte seine Chance, übernahm nach einem 2:3 mit 6:4 die Führung und bestimmte von da an das Geschehen. Mitte der ersten Halbzeit hatte Altona sogar mit drei Toren (9:6) die Nase vorn. Doch OKT hielt dagegen, glich bis zur Pause (12:12) aus. Im zweiten Spielabschnitt schien es so, als könnten die Schütt-Schützlinge das Heft des Handelns an sich reißen. Die Gäste setzten sich auf 15:13 ab. Doch die Hamburgerinnen, die im Kampf um den Klassenerhalt unbedingt einen Sieg benötigten, drehten das Blatt wieder, bis Alke Treciok Maß nahm und zum 19:19 traf. Der angestrebte Punkt war für die HG aber gar nicht mehr nötig, weil der THW Kiel in Stockelsdorf nicht über ein 23:23 hinaus gekommen war

HG OKT II: Katzberg, Sacher – Hermann, Trecziok (1), Krück (2), Jöns, Ewert (1), Niese (4/4), Stachowski (3), Nissen, Peters (2/1), Sieck-Pahl, Seidel (4/3), Greinke (2).


Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen