zur Navigation springen

Handball-Oberliga der Männer : 15 schwache Minuten bringen Hohn/Elsdorf um alle Chancen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Hohn/Elsdorf ist wieder auf einen Abstiegsplatz in der Handball-Oberliga der Männer abgerutscht. Beim Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt SG Wift kassierte das Team von Trainer Thies Schmalfeld eine 25:29 (7:14)-Niederlage.

Die HSG Hohn/Elsdorf ist wieder auf einen Abstiegsplatz in der Handball-Oberliga der Männer abgerutscht. Beim Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt SG Wift kassierte das Team von Trainer Thies Schmalfeld eine 25:29 (7:14)-Niederlage und liegt nun auf Rang zwölf.

In der Neumünsteraner KSV-Halle sorgten 15 unterirdische Minuten dafür, dass die Partie bereits zur Halbzeit so gut wie entschieden war. Noch beim 7:5 (15.) für die Hausherren sah es so aus, als würde die Begegnung so eng weitergehen, wie sie begonnen hatte. Aber dem war nicht so. „Plötzlich ging nichts mehr“, stellte Schmalfeld rückblickend fest und musste erst einmal schlucken. „Wir haben im Angriff unsere Bälle einfach nicht reingeworfen, sondern den Torhüter stark gemacht“, ärgerte er sich. Bis zur Pause gelangen nur zwei Tore, während Wift die Zeit nutzte, um sich mit 14:7 abzusetzen. Damit fehlte dem Abstiegskrimi schnell seine Spannung.

Nach dem Wiederanpfiff rannten die Hohner permanent dem großen Rückstand hinterher, schafften es aber nicht mehr, das Versäumte der ersten Hälfte wiedergutzumachen. Zwar gelang es Hohn, gemeinsam mit den drei Torhütern, eine recht kompakte Deckung zu stellen, die nach der Umstellung auf 6:0 noch besser funktionierte, aber es haperte wie zuletzt häufiger schlicht an der Angriffsleistung. Ulf Thöming kam nur auf zwei Treffer, Patrick Möller auf drei und Jörg Gosch immerhin auf sechs. Allerdings reichen so wenige Rückraumtore selten, um zu gewinnen. Nach dem 18:11 für Wift holte Hohn nach und nach bis auf 25:22 auf. „Das zeigte ja, dass wir mithalten können, aber leider fehlte dann hinten die Zeit, die wir in der ersten Halbzeit vergeudet haben“, ärgerte sich Schmalfeld, denn Wift ließ bis zum Abpfiff nichts mehr anbrennen. „Man muss 60 Minuten lang Tore werfen, nicht nur 45. Das war gar nichts, auch wenn wir zum Schluss immer weiter aufholten“, sagte Schmalfeld abschließend enttäuscht.

HSG Hohn/Elsdorf: Dobratz, Sa. Bendixen, Treziak - Thöming (2), Kuhrt, Möller (3), Oeltjen (8), Hohnsbehn (4), Küch, Reinsch, Sv. Bendixen (1), Plöhn (1), Petersen, Gosch (6/3).

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen